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Trockenbarf und Nassfutter mischen: Ist Mischfütterung sinnvoll? (2026)

Trockenbarf und Nassfutter mischen: Ist Mischfütterung sinnvoll? (2026)

Trockenbarf und Nassfutter mischen: Ist Mischfütterung sinnvoll? (2026)

Trockenbarf und Nassfutter mischen: Ist Mischfütterung sinnvoll? (2026)

Trockenbarf und Nassfutter können grundsätzlich miteinander gemischt oder auf verschiedene Mahlzeiten verteilt werden. Für gesunde Hunde gibt es keine allgemeine Regel, nach der trockene und feuchte Futterarten getrennt gefüttert werden müssen. FEDIAF weist ausdrücklich darauf hin, dass vollständiges Nass- und Trockenfutter entsprechend den jeweiligen Fütterungsempfehlungen kombiniert werden kann.

Entscheidend ist jedoch, ob es sich bei den verwendeten Produkten um Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel handelt. Werden zwei vollständige Alleinfuttermittel kombiniert, reicht normalerweise eine anteilige Berechnung der jeweiligen Tagesmengen. Wird dagegen Khouri’s Trockenbarf verwendet, müssen Mineralmix und Futteröl passend zum tatsächlichen Trockenbarf-Anteil beziehungsweise zur gesamten ergänzungsbedürftigen Ration dosiert werden.

Khouri’s Trockenbarf und die klassischen Khouri’s Gourmet-Gläser für Hunde sind Ergänzungsfuttermittel. Die Khouri’s BIO Complete-Menüs sind dagegen als vollwertige Alleinfuttermittel konzipiert. Diese Unterscheidung bestimmt, wie die Mischfütterung berechnet und ergänzt werden muss.

Kann man Trockenbarf und Nassfutter in einem Napf mischen?

Ja. Du kannst Trockenbarf und Nassfutter grundsätzlich in derselben Mahlzeit miteinander vermischen.

Eine einfache Zubereitung sieht so aus:

  1. Trockenbarf im trockenen Zustand abwiegen.

  2. Nach Wunsch mit warmem Wasser einweichen.

  3. Das Trockenbarf etwa 10 bis 15 Minuten quellen und abkühlen lassen.

  4. Die berechnete Nassfuttermenge hinzugeben.

  5. Mineralmix und Futteröl passend zur Futterkombination dosieren.

  6. Alles gründlich vermengen und frisch servieren.

Khouri’s empfiehlt für sein Trockenbarf ungefähr die zwei- bis dreifache Menge warmes Wasser. Für eine vollständige Khouri’s-Trockenbarf-Mahlzeit sind außerdem Mineralmix und Futteröl vorgesehen.

Du musst beide Futterarten jedoch nicht zwingend im selben Napf anbieten. Es ist ebenso möglich, morgens Nassfutter und abends Trockenbarf zu füttern.

Ist es besser, Trockenbarf und Nassfutter getrennt zu füttern?

Eine getrennte Fütterung ist nicht grundsätzlich gesünder oder notwendiger. Sie kann aber im Alltag einige Vorteile bieten.

Getrennte Mahlzeiten sind besonders praktisch, wenn Du:

  • die Verträglichkeit der einzelnen Produkte beobachten möchtest,

  • unterschiedliche Fleischsorten testest,

  • die Mineralstoffergänzung leichter berechnen möchtest,

  • einen mäkeligen Hund hast,

  • Trockenbarf unterwegs und Nassfutter zu Hause fütterst,

  • größere Gläser über mehrere Mahlzeiten verteilen möchtest.

Eine mögliche Aufteilung wäre beispielsweise:

  • morgens Nassfutter,

  • abends eingeweichtes Trockenbarf.

Oder:

  • werktags Trockenbarf,

  • an einzelnen Tagen Nassfutter.

Entscheidend ist nicht, ob beide Futtersorten zur selben Uhrzeit im Magen ankommen. Entscheidend ist, dass Tagesmenge, Energiezufuhr und Nährstoffversorgung insgesamt stimmen.

Verdauen Hunde Trockenbarf und Nassfutter unterschiedlich schnell?

Verschiedene Futtermittel können sich hinsichtlich Wassergehalt, Fettgehalt, Zusammensetzung, Partikelgröße und Verarbeitung unterscheiden. Dadurch kann auch ihre Verarbeitung im Magen-Darm-Trakt unterschiedlich verlaufen.

Daraus folgt jedoch nicht, dass Trockenbarf und Nassfutter grundsätzlich nicht gemeinsam gefüttert werden dürfen. Die verbreitete Behauptung, verschiedene „Verdauungszeiten“ würden eine Mischfütterung generell gefährlich machen, lässt sich nicht als allgemeines Fütterungsverbot ableiten.

FEDIAF beschreibt die Kombination vollständiger feuchter und trockener Heimtierfutter ausdrücklich als mögliche Fütterungsform, sofern die Mengen entsprechend den Fütterungsempfehlungen berechnet werden.

Probleme entstehen in der Praxis häufiger durch:

  • eine zu große Gesamtportion,

  • einen zu schnellen Futterwechsel,

  • eine plötzlich stark erhöhte Fettmenge,

  • eine unverträgliche Zutat,

  • falsch dosierte Ergänzungen,

  • zu viele zusätzliche Snacks,

  • eine bestehende Erkrankung.

Was ist Mischfütterung bei Hunden?

Von Mischfütterung spricht man, wenn ein Hund regelmäßig unterschiedliche Fütterungsformen erhält.

Das kann beispielsweise sein:

  • Trockenbarf und Nassfutter,

  • klassisches Trockenfutter und Nassfutter,

  • Frisch-Barf und Trockenbarf,

  • Alleinfuttermittel und ergänzende Fleischmahlzeiten,

  • unterschiedliche Futterarten zu verschiedenen Tageszeiten.

Mischfütterung bedeutet nicht automatisch, dass jede einzelne Mahlzeit zur Hälfte aus zwei Produkten bestehen muss.

Auch diese Varianten gehören dazu:

  • morgens 100 Prozent Nassfutter, abends 100 Prozent Trockenbarf,

  • an fünf Tagen Trockenbarf und an zwei Tagen Nassfutter,

  • überwiegend Nassfutter mit einer kleinen Trockenbarf-Ergänzung,

  • überwiegend Trockenbarf mit gelegentlichen Nassfuttermahlzeiten.

Für die Nährstoffversorgung ist nicht nur die optische Aufteilung im Napf entscheidend. Wichtig ist, welchen Anteil die Produkte an der gesamten Energie- und Nährstoffzufuhr haben.

Was ist der Unterschied zwischen Alleinfuttermittel und Ergänzungsfuttermittel?

Ein Alleinfuttermittel ist aufgrund seiner Zusammensetzung dafür vorgesehen, die vollständige Tagesration eines Hundes zu bilden.

Ein Ergänzungsfuttermittel reicht dagegen nur gemeinsam mit weiteren Futtermitteln für eine vollständige Tagesration aus. Diese Unterscheidung ist im europäischen Futtermittelrecht festgelegt.

Alleinfuttermittel

Ein Alleinfuttermittel liefert bei bestimmungsgemäßer Fütterung alle notwendigen Nährstoffe für die angegebene Tierart und Lebensphase.

Du kannst zwei Alleinfuttermittel grundsätzlich anteilig kombinieren. Jedes Produkt wird dabei nur mit dem Anteil seiner normalen Tagesration gefüttert, den es an der Mischfütterung übernehmen soll.

Ergänzungsfuttermittel

Ein Ergänzungsfuttermittel ist allein nicht für eine vollständige Tagesration ausgelegt.

Es benötigt beispielsweise:

  • einen Mineralmix,

  • eine passende Fett- oder Ölquelle,

  • weitere Futterbestandteile,

  • oder die Kombination mit einem vollständigen Futter.

FEDIAF erklärt ebenfalls, dass ergänzendes Heimtierfutter nur einen Teil der Ernährung bildet und allein nicht sämtliche Ernährungsanforderungen erfüllt.

Welche Khouri’s-Produkte sind Allein- oder Ergänzungsfuttermittel?

Khouri’s Trockenbarf

Khouri’s Trockenbarf ist ein Ergänzungsfuttermittel. Die notwendigen Mineralstoffe und Spurenelemente werden entsprechend dem Khouri’s-Fütterungskonzept über den Mineralmix ergänzt. Zusätzlich ist Futteröl vorgesehen.

Khouri’s Gourmet-Gläser

Die klassischen Khouri’s Gourmet-Gläser für Hunde sind ebenfalls Ergänzungsfuttermittel. Das gilt beispielsweise für das Gourmet-Glas Pferd und das BIO Gourmet-Glas Geflügel.

Khouri’s BIO Complete-Menüs

Die BIO Complete-Menüs sind als Alleinfuttermittel konzipiert. Sie enthalten neben Fleisch und pflanzlichen Zutaten auch die für die vollständige Rezeptur vorgesehenen Mineralstoffe und Öle.

Vor der Mischfütterung solltest Du deshalb immer die genaue Bezeichnung des einzelnen Produktes kontrollieren. Der Produktname oder die Beschreibung „vollwertige Mahlzeit“ ersetzt nicht die rechtliche Angabe auf dem Etikett.

Welche Kombinationen sind möglich?

Trockenbarf und BIO Complete-Menü

Diese Kombination besteht aus:

  • einem Ergänzungsfuttermittel,

  • einem Alleinfuttermittel.

Das Complete-Menü liefert innerhalb seines Anteils bereits eine vollständige Nährstoffversorgung. Der Trockenbarf-Anteil wird dagegen mit einem entsprechenden Anteil des Mineralmixes und Futteröls ergänzt.

Trockenbarf und Gourmet-Glas

Beide Produkte sind Ergänzungsfuttermittel.

Die kombinierte Mahlzeit benötigt daher die für die gesamte ergänzungsbedürftige Ration vorgesehene Ergänzung. Da Khouri’s seinen Mineralmix und sein Futteröl sowohl für Trockenbarf als auch für die Gourmet-Gläser vorsieht, wird die Tagesdosierung nicht automatisch für jedes Produkt doppelt gegeben. Maßgeblich ist die Dosierung für den Hund und die gesamte Tagesration.

Trockenbarf und anderes Nassfutter als Alleinfuttermittel

Auch diese Kombination ist möglich.

Prüfe beim Nassfutter:

  • Ist es ausdrücklich als Alleinfuttermittel gekennzeichnet?

  • Für welche Lebensphase ist es vorgesehen?

  • Wie hoch ist die vollständige Tagesmenge?

  • Enthält es bereits Mineralstoffe und Öle?

  • Wie hoch ist sein Energiegehalt?

Der Mineralmix wird dann nur passend zum Trockenbarf-Anteil eingesetzt.

Trockenbarf und anderes Ergänzungs-Nassfutter

Hier müssen beide Produkte gemeinsam zu einer vollständigen Ration ergänzt werden.

Da Ergänzungsfuttermittel sehr unterschiedlich zusammengesetzt sein können, darf nicht automatisch angenommen werden, dass der Khouri’s Mineralmix jedes beliebige Ergänzungs-Nassfutter in jeder Kombination vollständig ausgleicht.

Bei einer dauerhaft gefütterten Mischung aus Produkten verschiedener Hersteller sollte die Gesamtration fachlich überprüft werden.

Wie berechne ich die richtige Menge?

Der häufigste Fehler bei der Mischfütterung ist, beide Produkte einfach grammweise zu halbieren.

Das ist nicht korrekt, weil Trockenbarf und Nassfutter sehr unterschiedliche Wasser- und Energiegehalte besitzen.

100 Gramm Trockenbarf liefern nicht dieselbe Futtermenge und Energie wie 100 Gramm Nassfutter.

Berechne zunächst die vollständige Tagesration jedes einzelnen Produktes.

Angenommen, Dein Hund benötigt laut den jeweiligen Fütterungsempfehlungen:

  • 120 Gramm Trockenbarf pro Tag oder

  • 600 Gramm Nassfutter pro Tag.

Dann bilden 120 Gramm Trockenbarf und 600 Gramm Nassfutter jeweils eine vollständige Tagesration des entsprechenden Produktes.

Beispiel für eine 50:50-Mischfütterung

Bei einer Aufteilung von 50 Prozent Trockenbarf und 50 Prozent Nassfutter erhält der Hund:

  • 50 Prozent seiner vollständigen Trockenbarf-Tagesration,

  • 50 Prozent seiner vollständigen Nassfutter-Tagesration.

Die Rechnung lautet:

120 Gramm Trockenbarf × 0,5 = 60 Gramm Trockenbarf

600 Gramm Nassfutter × 0,5 = 300 Gramm Nassfutter

Die Tagesration besteht damit aus:

  • 60 Gramm Trockenbarf,

  • 300 Gramm Nassfutter.

Nicht korrekt wären:

  • 300 Gramm Trockenbarf und

  • 300 Gramm Nassfutter.

Die Angabe 50:50 bezieht sich auf den Anteil an den jeweiligen vollständigen Tagesrationen und nicht auf identische Grammzahlen.

Beispiel für 25 Prozent Trockenbarf und 75 Prozent Nassfutter

Ausgangswerte:

  • vollständige Trockenbarf-Ration: 120 Gramm,

  • vollständige Nassfutter-Ration: 600 Gramm.

Berechnung:

120 Gramm × 0,25 = 30 Gramm Trockenbarf

600 Gramm × 0,75 = 450 Gramm Nassfutter

Die Tagesration besteht aus:

  • 30 Gramm Trockenbarf,

  • 450 Gramm Nassfutter.

Beispiel für 75 Prozent Trockenbarf und 25 Prozent Nassfutter

Berechnung:

120 Gramm × 0,75 = 90 Gramm Trockenbarf

600 Gramm × 0,25 = 150 Gramm Nassfutter

Die Tagesration besteht aus:

  • 90 Gramm Trockenbarf,

  • 150 Gramm Nassfutter.

Tabelle für unterschiedliche Mischungsverhältnisse

Anteil Trockenbarf Anteil Nassfutter Trockenbarf bei 120 g Vollration Nassfutter bei 600 g Vollration
10 % 90 % 12 g 540 g
25 % 75 % 30 g 450 g
50 % 50 % 60 g 300 g
75 % 25 % 90 g 150 g
90 % 10 % 108 g 60 g
100 % 0 % 120 g 0 g

Die Tabelle ist ein Rechenbeispiel. Verwende für Deinen Hund die tatsächlichen vollständigen Tagesmengen der beiden Produkte.

Ist eine Berechnung nach Kalorien genauer?

Ja. Die genaueste Mischfütterung basiert auf dem Energiegehalt der Produkte.

Dazu benötigst Du:

  • den täglichen Energiebedarf des Hundes,

  • die Kilokalorien pro 100 Gramm Trockenbarf,

  • die Kilokalorien pro 100 Gramm Nassfutter.

Soll Trockenbarf beispielsweise 50 Prozent der täglichen Energie liefern, wird die Hälfte des Energiebedarfs durch Trockenbarf und die andere Hälfte durch Nassfutter gedeckt.

Die Berechnung lautet:

Gewünschte Kilokalorien ÷ Kilokalorien pro Gramm = benötigte Grammmenge

Die Berechnung über die anteiligen vollständigen Tagesrationen ist für den Alltag jedoch meist ausreichend, wenn beide Fütterungsempfehlungen zum selben Hund, Körperzustand und Aktivitätsniveau passen.

Fütterungsempfehlungen sind grundsätzlich Ausgangswerte. Gewicht und Körperzustand müssen anschließend beobachtet und die Mengen bei Bedarf angepasst werden.

Wie dosiere ich den Mineralmix bei Trockenbarf und Allein-Nassfutter?

Wird Khouri’s Trockenbarf mit einem vollständigen Allein-Nassfutter kombiniert, benötigt nur der Trockenbarf-Anteil seine vorgesehene Ergänzung.

Erhält Dein Hund beispielsweise 50 Prozent seiner Nahrung als Trockenbarf und 50 Prozent als Complete-Menü, wird als Ausgangspunkt auch nur ungefähr die Hälfte der vollständigen Trockenbarf-Mineralmix-Dosis benötigt.

Beispiel

Die vollständige Trockenbarf-Ration würde laut aktueller Khouri’s-Empfehlung benötigen:

  • 2 Teelöffel Mineralmix,

  • 10 Milliliter Futteröl.

Bei 50 Prozent Trockenbarf wären das proportional:

  • 1 Teelöffel Mineralmix,

  • 5 Milliliter Futteröl.

Das Complete-Menü enthält innerhalb seines Anteils bereits die für dieses Futter vorgesehene Nährstoffergänzung.

Khouri’s nennt für den Mineralmix ausgewachsener Hunde aktuell ungefähr einen Teelöffel pro zehn Kilogramm Körpergewicht und für das Futteröl fünf Milliliter pro zehn Kilogramm Körpergewicht. Beachte immer die aktuelle Dosierung auf der jeweiligen Verpackung.

Wie dosiere ich Mineralmix bei Trockenbarf und Gourmet-Glas?

Khouri’s Trockenbarf und Khouri’s Gourmet-Gläser sind beide Ergänzungsfuttermittel. Der Mineralmix und das Futteröl sind für beide Produktgruppen vorgesehen.

Bei einer vollständigen Tagesration aus beiden Khouri’s-Produktgruppen gilt deshalb:

  • Die normale Tagesdosis wird für den Hund berechnet.

  • Sie wird auf die gesamte ergänzungsbedürftige Tagesration verteilt.

  • Sie wird nicht für Trockenbarf und Gourmet-Glas jeweils vollständig doppelt gegeben.

Ein 20 Kilogramm schwerer Hund erhält nach der aktuellen allgemeinen Khouri’s-Empfehlung beispielsweise ungefähr:

  • 2 Teelöffel Mineralmix täglich,

  • 10 Milliliter Futteröl täglich.

Diese Gesamtmenge kann auf die gemischte Tagesration beziehungsweise mehrere Mahlzeiten verteilt werden. Kontrolliere vor der Veröffentlichung und Fütterung immer die aktuelle Dosierung des konkret verwendeten Mineralmixes, da Khouri’s für Welpen, ausgewachsene Hunde und Senioren unterschiedliche Mischungen anbietet.

Darf ich bei Mischfütterung einfach zusätzlich Öl hinzugeben?

Öl sollte nicht unbegrenzt nach Gefühl verwendet werden.

Futteröl liefert:

  • Fett,

  • essenzielle Fettsäuren,

  • zusätzliche Energie.

Ein Complete-Menü enthält bereits eine auf das Produkt abgestimmte Fett- und Nährstoffversorgung. Wird zusätzlich eine große Menge Öl verwendet, kann die Energiezufuhr unnötig steigen.

Das Khouri’s-Futteröl wird deshalb bei einer Mischung mit einem Alleinfuttermittel proportional zum Trockenbarf-Anteil dosiert.

Bei einer vollständigen Ration aus Trockenbarf und Khouri’s Gourmet-Glas gilt die für die gesamte ergänzungsbedürftige Tagesration vorgesehene Dosierung.

Kann ich Trockenbarf nur als Topping verwenden?

Ja. Eine kleine Menge Trockenbarf kann als Topping über ein Alleinfuttermittel gegeben werden.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass nicht ergänzte Bestandteile die ausgewogene Zusammensetzung des Alleinfutters verdünnen können.

Veterinärmedizinische Ernährungsempfehlungen begrenzen nicht vollständige Snacks und Extras häufig auf weniger als zehn Prozent der täglichen Kalorienzufuhr. Dadurch soll verhindert werden, dass größere Mengen unvollständiger Bestandteile die Nährstoffbalance der Hauptnahrung verändern.

Das bedeutet:

  • Eine kleine gelegentliche Menge Trockenbarf kann als Topping verwendet werden.

  • Soll Trockenbarf regelmäßig einen größeren Teil der Mahlzeit bilden, muss dieser Anteil mit Mineralmix und Öl entsprechend ergänzt werden.

  • Die Trockenbarf-Kalorien müssen bei der Menge des Hauptfutters berücksichtigt werden.

Trockenbarf sollte nicht unbegrenzt zusätzlich auf die vollständige Nassfutterportion gegeben werden.

Kann man verschiedene Fleischsorten miteinander mischen?

Ein gesunder Hund kann grundsätzlich unterschiedliche Fleischsorten erhalten, sofern er sie verträgt.

Mögliche Kombinationen sind beispielsweise:

  • Trockenbarf Rind mit Nassfutter Rind,

  • Trockenbarf Huhn mit Nassfutter Geflügel,

  • Trockenbarf Pferd mit Gourmet-Glas Pferd,

  • Trockenbarf Lachs mit Nassfutter Rind.

Für die Nährstoffversorgung ist nicht erforderlich, dass beide Produkte dieselbe Proteinquelle besitzen.

Die Verwendung derselben Tierart kann jedoch sinnvoll sein, wenn:

  • der Hund einen empfindlichen Magen hat,

  • eine neue Fütterungsart getestet wird,

  • Unverträglichkeiten vermutet werden,

  • die Reaktion auf eine bestimmte Proteinquelle beobachtet werden soll.

Je weniger Variablen gleichzeitig verändert werden, desto leichter lässt sich eine mögliche Reaktion zuordnen.

Ist Mischfütterung für Allergiker geeignet?

Bei einem Hund mit bestätigter oder vermuteter Futtermittelallergie muss die Mischfütterung besonders kontrolliert erfolgen.

Eine Mischung aus Pferd, Rind, Huhn, Ente und verschiedenen Snacks wäre für eine diagnostische Ausschlussdiät ungeeignet. Bei einer Ausschlussdiät soll der Hund konsequent nur die ausgewählte neue Proteinquelle beziehungsweise eine hydrolysierte Diät erhalten. Andere Futtermittel, Leckerlis und geschmacksgebende Präparate können das Ergebnis verfälschen.

Für einen Allergiker kann eine Mischfütterung möglich sein, wenn:

  • beide Produkte dieselbe verträgliche Tierart enthalten,

  • sämtliche Zutaten geprüft wurden,

  • Mineralmix und Öl zur Diät passen,

  • keine anderen tierischen Proteine enthalten sind,

  • die behandelnde Tierarztpraxis zustimmt.

„Monoprotein“ auf der Vorderseite allein reicht nicht aus. Auch Öle, Brühen, Gelatine, tierische Nebenerzeugnisse oder Leckerlis müssen bei einer Ausschlussdiät berücksichtigt werden.

Ist Mischfütterung für sensible Hunde sinnvoll?

Für sensible Hunde kann Mischfütterung gut funktionieren. Sie ist aber nicht automatisch leichter verdaulich als die Fütterung eines einzelnen Produktes.

Ein sensibler Hund profitiert häufig von:

  • einer langsamen Umstellung,

  • wenigen klar benannten Zutaten,

  • einer bekannten Proteinquelle,

  • konstanten Portionsgrößen,

  • einer nicht zu hohen Fettmenge,

  • möglichst wenigen zusätzlichen Snacks.

Neue Futterkombinationen sollten schrittweise über etwa sieben bis zehn Tage eingeführt werden. WSAVA empfiehlt Futterwechsel grundsätzlich langsam durchzuführen, um Akzeptanzprobleme und Magen-Darm-Beschwerden zu reduzieren.

Beginne beispielsweise mit:

  • 90 Prozent der bisherigen Ration,

  • 10 Prozent der neuen Futterkomponente.

Anschließend wird der neue Anteil schrittweise erhöht.

Was mache ich bei weichem Kot nach der Mischfütterung?

Weicher Kot nach einer neuen Futterkombination kann verschiedene Ursachen haben:

  • zu schnelle Umstellung,

  • zu große Gesamtportion,

  • zu viel Öl,

  • höherer Fettgehalt,

  • neue Proteinquelle,

  • ungewohnte pflanzliche Zutaten,

  • zusätzliche Snacks,

  • individuelle Unverträglichkeit.

Prüfe zunächst:

  1. Wurden beide Futtermengen korrekt anteilig berechnet?

  2. Wurde das alte Futter tatsächlich reduziert?

  3. Wurde Öl möglicherweise doppelt dosiert?

  4. Wurden gleichzeitig neue Leckerlis eingeführt?

  5. Ist die Fleischsorte neu?

  6. Wurde die Mischung schrittweise eingeführt?

Bei einmalig leicht weichem Kot und einem ansonsten fitten Hund kannst Du zunächst bei der zuletzt vertragenen Menge bleiben.

Starker oder länger anhaltender Durchfall, Blut im Kot, wiederholtes Erbrechen, Schmerzen, Futterverweigerung oder deutliche Müdigkeit sollten tierärztlich abgeklärt werden.

Kann Mischfütterung Blähungen verursachen?

Blähungen können nach jeder größeren Futterveränderung auftreten. Sie beweisen nicht, dass Nassfutter und Trockenbarf grundsätzlich nicht zusammenpassen.

Mögliche Auslöser sind:

  • zu schneller Wechsel,

  • hastiges Fressen,

  • große Mahlzeiten,

  • ungewohnte Ballaststoffe,

  • bestimmte Zutaten,

  • hohe Fettmengen,

  • Erkrankungen des Verdauungstraktes.

Verteile die Tagesration bei empfindlichen Hunden auf zwei oder drei kleinere Mahlzeiten und führe die neue Kombination langsam ein.

Ein plötzlich stark aufgeblähter Bauch, erfolgloses Würgen, starke Unruhe oder Schwäche sind keine normalen Blähungen, sondern mögliche Notfallzeichen und müssen sofort tierärztlich behandelt werden.

Eignet sich Mischfütterung zum Abnehmen?

Mischfütterung kann während einer Gewichtsreduktion eingesetzt werden. Sie führt aber nicht automatisch zu einer Gewichtsabnahme.

Entscheidend ist die gesamte Energiezufuhr.

Ein häufiger Fehler ist:

  • vollständige Nassfutterportion,

  • plus Trockenbarf,

  • plus Öl,

  • plus Leckerlis.

Dadurch wird nicht gemischt, sondern die normale Hauptmahlzeit um zusätzliche Kalorien erweitert.

Für eine Gewichtsabnahme müssen alle Bestandteile gemeinsam in den täglichen Energieplan passen. Fütterungsmengen sind Startwerte und sollten anhand von Gewicht und Körperzustand angepasst werden. Unterschiedliche Produkte besitzen unterschiedliche Energiedichten, weshalb ein grammweiser Austausch ungenau sein kann.

Wiege Deinen Hund während einer Gewichtsreduktion regelmäßig und stimme einen deutlichen Abnehmplan mit der Tierarztpraxis ab.

Ist Mischfütterung für Welpen geeignet?

Welpen können grundsätzlich unterschiedliche Fütterungsformen erhalten. Die gesamte Ration muss jedoch vollständig für das Wachstum geeignet sein.

Besonders wichtig sind:

  • Energiezufuhr,

  • Calcium,

  • Phosphor,

  • Calcium-Phosphor-Verhältnis,

  • Vitamin D,

  • Spurenelemente,

  • erwartetes Endgewicht,

  • kontrollierte Wachstumsgeschwindigkeit.

Ein Complete-Menü für erwachsene Hunde darf nicht automatisch mit Trockenbarf für ausgewachsene Hunde gemischt und einem Welpen gegeben werden.

Bei Khouri’s gibt es einen speziellen Mineralmix Junior mit eigener Dosierung nach Alter und Gewicht. Er unterscheidet sich von der Variante für ausgewachsene Hunde.

Bei Welpen, insbesondere großen und sehr großen Rassen, sollte eine regelmäßige Mischfütterung fachlich berechnet werden.

Ist Mischfütterung für Senioren geeignet?

Auch Senioren können Trockenbarf und Nassfutter kombiniert erhalten.

Die Mischung kann praktisch sein, wenn ein älterer Hund:

  • Trockenbarf nicht mehr vollständig trocken kauen möchte,

  • mehr Flüssigkeit über das Futter aufnehmen soll,

  • kleinere abwechslungsreiche Mahlzeiten bevorzugt,

  • sein Gewicht halten soll,

  • nicht jede Futterform allein akzeptiert.

Das Khouri’s Trockenbarf kann eingeweicht und mit dem Nassfutter vermischt werden. Für ältere Hunde bietet Khouri’s außerdem einen eigenen Mineralmix Senior an.

Bei Nieren-, Leber-, Herz- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sollte eine normale Mischfütterung jedoch nicht ohne fachliche Prüfung begonnen werden.

Darf medizinisches Diätfutter mit Trockenbarf gemischt werden?

Ein therapeutisches Diätfutter sollte nicht eigenständig mit gewöhnlichem Trockenbarf ergänzt werden.

Diätfuttermittel können gezielt verändert sein hinsichtlich:

  • Protein,

  • Phosphor,

  • Fett,

  • Natrium,

  • Purinen,

  • Mineralstoffen,

  • Ballaststoffen,

  • Energiegehalt.

Trockenbarf kann diese gezielte Zusammensetzung verändern und dadurch den vorgesehenen Diäteffekt abschwächen.

Das betrifft beispielsweise Diäten bei:

  • Nierenerkrankungen,

  • Harnsteinen,

  • Bauchspeicheldrüsenerkrankungen,

  • Lebererkrankungen,

  • Futtermittelallergien,

  • chronischen Magen-Darm-Erkrankungen.

Die Kombination sollte nur erfolgen, wenn sie von der behandelnden Tierarztpraxis ausdrücklich in den Ernährungsplan aufgenommen wurde.

Muss Trockenbarf vor dem Mischen eingeweicht werden?

Nein. Khouri’s Trockenbarf kann grundsätzlich auch trocken gefüttert werden.

Für die Mischung mit Nassfutter kann das Einweichen dennoch sinnvoll sein:

  • Die Konsistenz wird einheitlicher.

  • Mineralmix lässt sich leichter verteilen.

  • Der Hund nimmt zusätzliche Flüssigkeit auf.

  • Die Trockenbarf-Stücke werden weicher.

  • Das Aussortieren einzelner Bestandteile wird schwieriger.

Du kannst das Trockenbarf zunächst separat einweichen und erst danach mit dem Nassfutter vermischen.

Die Trockenbarf-Menge wird immer vor dem Einweichen abgewogen.

Wie lange darf gemischtes Futter im Napf stehen?

Sobald Nassfutter oder Wasser hinzugefügt wurde, sollte die Mahlzeit wie ein feuchtes Futter behandelt werden.

Bereite möglichst nur die Menge zu, die Dein Hund direkt fressen soll. Nicht gefressene Reste sollten zeitnah entfernt, unmittelbar gekühlt oder entsorgt werden.

Die FDA empfiehlt, nicht verwendetes feuchtes Tierfutter unverzüglich zu kühlen oder wegzuwerfen. Futternäpfe und Messutensilien sollten nach jeder Verwendung gereinigt und getrocknet werden.

Gemischte Reste dürfen nicht zurück in den Trockenbarf-Beutel gegeben werden.

Kann ich Trockenbarf und Nassfutter morgens vorbereiten?

Frisch zubereitete Mahlzeiten sind am einfachsten und hygienischsten.

Möchtest Du eine Mischung vorbereiten, sollte sie:

  • mit sauberen Utensilien hergestellt werden,

  • sofort abgedeckt werden,

  • unverzüglich in den Kühlschrank kommen,

  • nicht über Stunden bei Raumtemperatur stehen,

  • möglichst zeitnah verfüttert werden.

Mineralmix und Öl können bei Bedarf kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden.

Welche Vorteile kann Mischfütterung haben?

Mischfütterung kann folgende praktische Vorteile bieten:

  • mehr Abwechslung bei Konsistenz und Geschmack,

  • zusätzliche Flüssigkeit durch Nassfutter,

  • praktische Trockenbarf-Mahlzeiten unterwegs,

  • flexible Aufteilung im Alltag,

  • schrittweiser Übergang zwischen Fütterungsarten,

  • bessere Akzeptanz bei manchen mäkeligen Hunden,

  • Kombination verschiedener Khouri’s-Produktwelten.

FEDIAF nennt die Kombination vollständiger nasser und trockener Produkte ausdrücklich als mögliche Möglichkeit, unterschiedliche Vorlieben von Tier und Halter zu berücksichtigen.

Die Vorteile entstehen allerdings nur, wenn die Kombination richtig berechnet wird.

Welche Nachteile kann Mischfütterung haben?

Mögliche Nachteile sind:

  • kompliziertere Mengenberechnung,

  • versehentliche Überfütterung,

  • falsche Mineralmix-Dosierung,

  • doppelte Ölzugabe,

  • schlechtere Zuordnung bei Unverträglichkeiten,

  • mehrere gleichzeitig verwendete Proteinquellen,

  • aufwendigere Lagerung geöffneter Produkte,

  • mehr feuchte Futterreste.

Besonders bei mehreren Ergänzungsfuttermitteln muss klar sein, wie die vollständige Nährstoffversorgung erreicht wird.

Die häufigsten Fehler bei der Mischfütterung

Beide vollständigen Tagesrationen gleichzeitig füttern

Eine ganze Portion Trockenbarf plus eine ganze Portion Nassfutter liefert deutlich zu viel Energie.

Beide Produkte grammweise halbieren

Trockenbarf und Nassfutter haben unterschiedliche Wasser- und Energiegehalte.

Alleinfutter und Ergänzungsfutter verwechseln

Die Bezeichnung auf dem Etikett entscheidet, ob weitere Nährstoffe ergänzt werden müssen.

Mineralmix vollständig doppelt dosieren

Bei Trockenbarf und Gourmet-Glas wird nicht für beide Teile jeweils eine vollständige Tagesdosis verwendet.

Mineralmix vollständig weglassen

Khouri’s Trockenbarf und die Gourmet-Gläser benötigen die vorgesehene Ergänzung.

Öl zusätzlich zu einem Complete-Menü voll dosieren

Bei einer Kombination mit einem Alleinfuttermittel wird das Öl nur passend zum Trockenbarf-Anteil verwendet.

Trockenbarf als unbegrenztes Topping verwenden

Auch kleine Stücke liefern Kalorien und können in größeren Mengen die Nährstoffbalance verändern.

Zu viele Fleischsorten gleichzeitig einführen

Bei Beschwerden lässt sich die auslösende Zutat kaum bestimmen.

Eine Ausschlussdiät durch Mischfütterung unterbrechen

Während einer diagnostischen Diät dürfen keine zusätzlichen Proteinquellen gefüttert werden.

Feuchte Reste lange stehen lassen

Mit Nassfutter oder Wasser vermischtes Trockenbarf sollte zeitnah gefressen werden.

Häufige Fragen zur Mischfütterung

Darf man Trockenbarf und Nassfutter zusammen füttern?

Ja. Beide Futterarten können im selben Napf oder zu getrennten Mahlzeiten gefüttert werden. Entscheidend sind die korrekte Mengenberechnung und die Kennzeichnung als Allein- oder Ergänzungsfuttermittel.

Kann ich morgens Trockenbarf und abends Nassfutter geben?

Ja. Diese Aufteilung ist für viele Hunde gut umsetzbar. Die beiden Mahlzeiten müssen gemeinsam die berechnete Tagesration ergeben.

Muss zwischen Trockenbarf und Nassfutter eine Pause liegen?

Nein. Für gesunde Hunde gibt es keine allgemeine Pflicht, zwischen den Futterarten mehrere Stunden Abstand einzuhalten.

Kann man Khouri’s Trockenbarf mit einem BIO Complete-Menü mischen?

Ja. Das Complete-Menü ist ein Alleinfuttermittel. Der Mineralmix und das Öl werden deshalb nur anteilig für den Trockenbarf-Teil verwendet.

Kann man Khouri’s Trockenbarf mit einem Gourmet-Glas mischen?

Ja. Beide Produkte sind Ergänzungsfuttermittel und können gemeinsam mit dem dafür vorgesehenen Mineralmix und Futteröl gefüttert werden.

Wie berechne ich eine 50:50-Mischung?

Füttere jeweils die Hälfte der vollständigen Tagesration beider Produkte. Benötigt Dein Hund entweder 120 Gramm Trockenbarf oder 600 Gramm Nassfutter, besteht eine 50:50-Mischung aus 60 Gramm Trockenbarf und 300 Gramm Nassfutter.

Bedeutet 50:50 dieselbe Grammmenge?

Nein. Die Angabe bezieht sich auf den Anteil an der jeweiligen vollständigen Tagesration beziehungsweise auf die Energieanteile.

Muss ich den Mineralmix bei einer Mischung reduzieren?

Wird Trockenbarf mit einem Alleinfuttermittel kombiniert, wird die Mineralmix-Dosis proportional zum Trockenbarf-Anteil reduziert. Werden Trockenbarf und Khouri’s Gourmet-Glas kombiniert, gilt die vorgesehene Gesamtdosis für die ergänzungsbedürftige Tagesration.

Muss ich das Futteröl reduzieren?

Bei einer Mischung mit einem Complete-Menü wird das Öl passend zum Trockenbarf-Anteil reduziert. Bei Trockenbarf und Gourmet-Glas gilt die vorgesehene Tagesdosierung für die gesamte Ration.

Kann ich Trockenbarf als Topping geben?

Ja. Kleine Mengen können als Topping verwendet werden. Größere regelmäßige Mengen müssen bei den Kalorien und der Nährstoffergänzung berücksichtigt werden.

Darf ich verschiedene Fleischsorten kombinieren?

Ein gesunder Hund darf unterschiedliche Fleischsorten erhalten, sofern er sie verträgt. Bei Allergien oder einer Ausschlussdiät sollte nicht unkontrolliert gemischt werden.

Ist Mischfütterung für sensible Hunde geeignet?

Ja, sie sollte aber langsam eingeführt werden. Beginne mit einem kleinen Anteil des neuen Produktes und erhöhe ihn über etwa sieben bis zehn Tage.

Ist Mischfütterung leichter verdaulich?

Nicht automatisch. Die Verträglichkeit hängt von Zutaten, Fettgehalt, Portionsgröße und dem individuellen Hund ab.

Kann Mischfütterung Durchfall verursachen?

Ein zu schneller Wechsel, eine zu große Portion, zu viel Öl oder eine unverträgliche Zutat können Durchfall auslösen. Starke oder anhaltende Beschwerden sollten tierärztlich abgeklärt werden.

Darf ich medizinisches Diätfutter mit Trockenbarf mischen?

Nur nach Rücksprache mit der behandelnden Tierarztpraxis. Trockenbarf kann die gezielte Nährstoffzusammensetzung des Diätfutters verändern.

Fazit: Ist die Mischung aus Trockenbarf und Nassfutter sinnvoll?

Trockenbarf und Nassfutter können sinnvoll miteinander kombiniert werden. Sie dürfen in einem Napf vermischt oder auf unterschiedliche Mahlzeiten verteilt werden.

Die wichtigste Voraussetzung ist, dass Du die Produkte nicht einfach grammweise mischst. Berechne zuerst die vollständige Tagesration beider Futterarten und verwende anschließend den gewünschten Anteil jeder Ration.

Bei einer 50:50-Mischung erhält der Hund:

  • 50 Prozent seiner vollständigen Trockenbarf-Tagesmenge,

  • 50 Prozent seiner vollständigen Nassfutter-Tagesmenge.

Außerdem muss die Kennzeichnung berücksichtigt werden:

Wird Trockenbarf mit einem Complete-Menü kombiniert, werden Mineralmix und Futteröl nur passend zum Trockenbarf-Anteil verwendet. Werden Trockenbarf und Gourmet-Glas kombiniert, gilt die vorgesehene Ergänzung für die gesamte ergänzungsbedürftige Tagesration und wird nicht doppelt dosiert.

So verbindet die Mischfütterung die praktische Lagerung von Trockenbarf mit der weichen, flüssigkeitsreichen Konsistenz von Nassfutter – ohne dass Energiezufuhr oder Nährstoffversorgung aus dem Gleichgewicht geraten.

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