Futterumstellung auf Trockenbarf: Der schonende 10-Tage-Plan (2026)
Futterumstellung auf Trockenbarf: Der schonende 10-Tage-Plan (2026)
Die Umstellung auf Trockenbarf sollte bei den meisten Hunden schrittweise über etwa sieben bis vierzehn Tage erfolgen. Für einen einfachen 10-Tage-Plan ersetzt Du jeden Tag ungefähr zehn Prozent der bisherigen Tagesration durch die entsprechende Menge Trockenbarf. Am zehnten Tag besteht die Mahlzeit vollständig aus dem neuen Futter.
Wichtig: Die Prozentwerte beziehen sich nicht auf identische Grammzahlen, sondern auf die jeweils empfohlene Tagesration des alten und des neuen Futters. Benötigt Dein Hund beispielsweise 400 Gramm Nassfutter oder 120 Gramm Khouri’s Trockenbarf pro Tag, entsprechen zehn Prozent der neuen Ration nur 12 Gramm Trockenbarf.
Eine langsame Umstellung kann das Risiko von Verdauungsproblemen wie weichem Kot, Durchfall, Erbrechen oder vermindertem Appetit reduzieren. Tierärztliche Empfehlungen nennen für einen Futterwechsel häufig einen Zeitraum von etwa sieben bis vierzehn Tagen. Bei empfindlichen Hunden darf die Umstellung deutlich länger dauern.
Wie stelle ich meinen Hund auf Trockenbarf um?
Die einfachste Methode ist, die bisherige Tagesration schrittweise zu reduzieren und gleichzeitig den Anteil des neuen Trockenbarfs zu erhöhen.
Ein möglicher 10-Tage-Plan sieht so aus:
| Tag | Bisheriges Futter | Neues Trockenbarf |
|---|---|---|
| 1 | 90 % | 10 % |
| 2 | 80 % | 20 % |
| 3 | 70 % | 30 % |
| 4 | 60 % | 40 % |
| 5 | 50 % | 50 % |
| 6 | 40 % | 60 % |
| 7 | 30 % | 70 % |
| 8 | 20 % | 80 % |
| 9 | 10 % | 90 % |
| 10 | 0 % | 100 % |
Dieser Plan ist eine Orientierung für gesunde erwachsene Hunde. Manche Hunde vertragen einen Wechsel innerhalb von sieben Tagen problemlos. Andere benötigen zwei bis drei Wochen oder noch länger.
Zeigt Dein Hund weichen Kot, Blähungen oder verminderten Appetit, solltest Du nicht automatisch weiter zur nächsten Stufe wechseln. Bleibe zunächst ein oder zwei weitere Tage bei dem zuletzt gut vertragenen Mischungsverhältnis.
Warum sollte Hundefutter langsam umgestellt werden?
Ein abrupter Futterwechsel kann bei manchen Hunden Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Möglich sind unter anderem:
-
weicher Kot,
-
Durchfall,
-
Blähungen,
-
häufigerer Kotabsatz,
-
Erbrechen,
-
verminderter Appetit.
Der American Kennel Club und VCA Animal Hospitals empfehlen deshalb, ein neues Futter schrittweise einzuführen. Je nach Hund wird häufig ein Zeitraum von etwa fünf bis vierzehn Tagen genannt.
Das bedeutet nicht, dass jeder Hund bei einer sofortigen Umstellung Beschwerden bekommt. Einige Hunde vertragen einen direkten Wechsel. Vorher lässt sich jedoch nicht immer zuverlässig erkennen, wie empfindlich der einzelne Hund reagieren wird.
Eine schrittweise Umstellung hat außerdem einen praktischen Vorteil: Treten Veränderungen auf, kannst Du besser beurteilen, bei welchem Anteil des neuen Futters sie begonnen haben.
Warum darf ich altes und neues Futter nicht grammgenau austauschen?
Trockenbarf, Nassfutter, Frisch-Barf und herkömmliches Trockenfutter besitzen sehr unterschiedliche Wasser- und Energiegehalte.
Deshalb bedeutet:
100 Gramm Nassfutter sind nicht dasselbe wie 100 Gramm Trockenbarf.
Trockenbarf enthält deutlich weniger Wasser und ist pro 100 Gramm wesentlich konzentrierter. Würdest Du 100 Gramm Nassfutter durch 100 Gramm Trockenbarf ersetzen, könnte die Energiezufuhr erheblich steigen.
Für die Umstellung musst Du deshalb zuerst zwei vollständige Tagesrationen berechnen:
-
Wie viel vom bisherigen Futter benötigt Dein Hund pro Tag?
-
Wie viel Trockenbarf benötigt Dein Hund nach der neuen Fütterungsempfehlung pro Tag?
Anschließend berechnest Du die jeweiligen Prozentanteile getrennt.
Beispiel: Umstellung von Nassfutter auf Trockenbarf
Angenommen, Dein Hund erhält bisher:
400 Gramm Nassfutter pro Tag
Seine zukünftige Trockenbarf-Menge beträgt:
120 Gramm Trockenbarf pro Tag
Dann sieht der 10-Tage-Plan folgendermaßen aus:
| Tag | Nassfutter | Trockenbarf |
|---|---|---|
| 1 | 360 g | 12 g |
| 2 | 320 g | 24 g |
| 3 | 280 g | 36 g |
| 4 | 240 g | 48 g |
| 5 | 200 g | 60 g |
| 6 | 160 g | 72 g |
| 7 | 120 g | 84 g |
| 8 | 80 g | 96 g |
| 9 | 40 g | 108 g |
| 10 | 0 g | 120 g |
Die beiden Futtermengen werden getrennt anhand ihrer jeweiligen vollständigen Tagesration berechnet.
Am fünften Tag bedeutet „50 zu 50“ deshalb nicht:
-
200 Gramm Nassfutter und
-
200 Gramm Trockenbarf.
Richtig sind in diesem Beispiel:
-
200 Gramm Nassfutter als halbe Nassfutterration,
-
60 Gramm Trockenbarf als halbe Trockenbarf-Ration.
Beispiel: Umstellung von herkömmlichem Trockenfutter auf Trockenbarf
Angenommen, Dein Hund erhält bisher täglich:
200 Gramm herkömmliches Trockenfutter
Seine berechnete Trockenbarf-Tagesmenge beträgt:
150 Gramm
Dann ergibt sich:
| Tag | Bisheriges Trockenfutter | Trockenbarf |
|---|---|---|
| 1 | 180 g | 15 g |
| 2 | 160 g | 30 g |
| 3 | 140 g | 45 g |
| 4 | 120 g | 60 g |
| 5 | 100 g | 75 g |
| 6 | 80 g | 90 g |
| 7 | 60 g | 105 g |
| 8 | 40 g | 120 g |
| 9 | 20 g | 135 g |
| 10 | 0 g | 150 g |
Auch zwischen zwei trockenen Futterarten kann der Energiegehalt unterschiedlich sein. Deshalb solltest Du nicht davon ausgehen, dass beide Futtermengen identisch sind.
Beispiel: Umstellung von Frisch-Barf auf Trockenbarf
Beim Wechsel von frischem oder tiefgekühltem Barf auf Trockenbarf ist die Differenz der Grammzahlen oft besonders groß.
Angenommen, Dein Hund bekommt bisher:
500 Gramm Frisch-Barf pro Tag
Die neue Trockenbarf-Tagesration beträgt:
150 Gramm
Die Umstellung sieht dann beispielsweise so aus:
| Tag | Frisch-Barf | Trockenbarf |
|---|---|---|
| 1 | 450 g | 15 g |
| 2 | 400 g | 30 g |
| 3 | 350 g | 45 g |
| 4 | 300 g | 60 g |
| 5 | 250 g | 75 g |
| 6 | 200 g | 90 g |
| 7 | 150 g | 105 g |
| 8 | 100 g | 120 g |
| 9 | 50 g | 135 g |
| 10 | 0 g | 150 g |
Die kleinere Trockenbarf-Menge entsteht vor allem dadurch, dass dem Fleisch bei der Herstellung ein großer Teil des Wassers entzogen wurde.
Das hinzugefügte Einweichwasser wird nicht als zusätzliche Futtermenge berechnet, da es keine Kalorien liefert.
Wie berechne ich die richtige Trockenbarf-Tagesmenge?
Khouri’s empfiehlt für einen normalgewichtigen, ausgewachsenen Hund als Ausgangspunkt ungefähr 0,6 Prozent des Körpergewichts pro Tag.
Die einfache Formel lautet:
Körpergewicht in Kilogramm × 6 = Gramm Trockenbarf pro Tag
Beispiele:
-
5 kg Körpergewicht: etwa 30 g täglich
-
10 kg Körpergewicht: etwa 60 g täglich
-
15 kg Körpergewicht: etwa 90 g täglich
-
20 kg Körpergewicht: etwa 120 g täglich
-
25 kg Körpergewicht: etwa 150 g täglich
-
30 kg Körpergewicht: etwa 180 g täglich
-
40 kg Körpergewicht: etwa 240 g täglich
Die tatsächliche Futtermenge hängt zusätzlich von Alter, Aktivität, Körperzustand und Gesundheitszustand ab. Khouri’s weist in der eigenen Fütterungsempfehlung ebenfalls auf diese individuellen Faktoren hin.
Der Trockenbarf-Umstellungsplan im Detail
Tag 1: 90 Prozent altes Futter und 10 Prozent Trockenbarf
Am ersten Tag erhält Dein Hund nur eine kleine Menge des neuen Futters.
Bereite das Trockenbarf entsprechend der Produktanleitung zu. Bei Khouri’s wird es mit etwa der zwei- bis dreifachen Menge warmem Wasser aufgegossen. Mineralmix und Futteröl gehören entsprechend der vorgesehenen Dosierung zum Fütterungskonzept.
Beobachte:
-
Frisst Dein Hund die Mischung gerne?
-
Bleibt der Kot unverändert?
-
Treten Blähungen auf?
-
Gibt es Erbrechen oder deutliches Unwohlsein?
Bei einem gesunden Hund ohne Auffälligkeiten kannst Du am nächsten Tag den Trockenbarf-Anteil erhöhen.
Tag 2: 80 Prozent altes Futter und 20 Prozent Trockenbarf
Der Anteil des neuen Futters wird auf ein Fünftel der vollständigen Trockenbarf-Ration erhöht.
Verändere möglichst nicht gleichzeitig weitere Dinge. Neue Leckerlis, Kauartikel oder Nahrungsergänzungsmittel könnten die Beurteilung erschweren.
Bleibt der Kot normal und frisst Dein Hund gerne, kannst Du mit dem Plan fortfahren.
Tag 3: 70 Prozent altes Futter und 30 Prozent Trockenbarf
Ab dem dritten Tag macht das neue Futter bereits einen deutlicheren Anteil der Mahlzeit aus.
Eine leichte Veränderung von Farbe, Geruch oder Menge des Kots kann auftreten, weil die Zusammensetzung des Futters anders ist. Eine solche Veränderung ist nicht automatisch problematisch.
Wässriger Durchfall, wiederholtes Erbrechen oder deutliches Unwohlsein sollten dagegen nicht als normale Umstellungsreaktion abgetan werden.
Tag 4: 60 Prozent altes Futter und 40 Prozent Trockenbarf
An Tag vier besteht fast die Hälfte der täglichen Ernährung aus Trockenbarf.
Achte weiterhin darauf, das Futter im trockenen Zustand abzuwiegen. Anschließend kannst Du das Trockenbarf separat einweichen und danach mit dem bisherigen Futter vermischen.
Ist der Kot deutlich weicher geworden, bleibe zunächst bei diesem Verhältnis, anstatt den Trockenbarf-Anteil weiter zu erhöhen.
Tag 5: 50 Prozent altes Futter und 50 Prozent Trockenbarf
Zur Hälfte der Umstellung stammen beide Futterarten jeweils zur Hälfte aus ihrer eigenen vollständigen Tagesration.
Dieser Tag ist ein guter Kontrollpunkt:
-
Wird die Mahlzeit vollständig gefressen?
-
Bleibt das Körpergewicht stabil?
-
Ist der Hund aktiv und aufmerksam?
-
Gibt es auffällige Verdauungsbeschwerden?
-
Trinkt der Hund normal?
Die WSAVA empfiehlt bei der Beurteilung einer Ernährung unter anderem, Körpergewicht, Körperzustand, Appetit und Magen-Darm-Anzeichen wie Kotbeschaffenheit, Kotmenge und Erbrechen zu beobachten.
Tag 6: 40 Prozent altes Futter und 60 Prozent Trockenbarf
Ab Tag sechs überwiegt das neue Futter.
Bei einem Hund, der bis zu diesem Zeitpunkt keine Beschwerden zeigt, kann die Umstellung wie geplant fortgesetzt werden.
Bei einem empfindlichen Hund kannst Du dagegen mehrere Tage bei 50 zu 50 bleiben und die nächsten Schritte langsamer durchführen.
Tag 7: 30 Prozent altes Futter und 70 Prozent Trockenbarf
Die vollständige Umstellung rückt näher. Trockenbarf bildet nun den größten Teil der Tagesration.
Kontrolliere weiterhin die Temperatur der eingeweichten Mahlzeit. Das Wasser sollte warm, aber das Futter vor dem Servieren nur noch angenehm handwarm sein.
Tag 8: 20 Prozent altes Futter und 80 Prozent Trockenbarf
An Tag acht besteht nur noch ein kleiner Teil aus dem bisherigen Futter.
Lehnt Dein Hund die letzten Mischportionen ab, kann es helfen, beide Bestandteile gründlicher miteinander zu vermengen. Manche Hunde sortieren bekannte und unbekannte Futterstücke ansonsten gezielt aus.
Tag 9: 10 Prozent altes Futter und 90 Prozent Trockenbarf
Die Umstellung ist fast abgeschlossen.
Verträgt Dein Hund die Mahlzeit gut, kannst Du am nächsten Tag vollständig auf Trockenbarf umstellen.
Bestehen leichte, aber anhaltende Verdauungsveränderungen, ist es sinnvoller, bei der letzten gut vertragenen Stufe zu bleiben und gegebenenfalls tierärztlichen Rat einzuholen.
Tag 10: 100 Prozent Trockenbarf
Ab dem zehnten Tag erhält Dein Hund seine vollständige Trockenbarf-Ration.
Bei Khouri’s besteht die vorgesehene Mahlzeit aus:
-
der berechneten Trockenbarf-Menge,
-
warmem Wasser,
-
dem passenden Mineralmix,
-
dem vorgesehenen Futteröl.
Khouri’s Trockenbarf wird als Ergänzungsfuttermittel angeboten und soll für eine ganzheitliche Mahlzeit mit Mineralmix und Öl kombiniert werden.
Muss die Umstellung genau zehn Tage dauern?
Nein. Zehn Tage sind ein gut verständlicher Mittelweg, aber keine starre medizinische Vorgabe.
Die Umstellung kann schneller erfolgen, wenn Dein Hund:
-
gesund und ausgewachsen ist,
-
bisher keine empfindliche Verdauung gezeigt hat,
-
die neue Rezeptur gut verträgt,
-
zwischen ähnlich zusammengesetzten Futtersorten wechselt.
Eine langsamere Umstellung über 14 Tage oder länger kann sinnvoll sein, wenn Dein Hund:
-
einen empfindlichen Magen-Darm-Trakt hat,
-
bereits bei früheren Futterwechseln Durchfall bekam,
-
sehr alt oder noch jung ist,
-
eine Vorerkrankung besitzt,
-
Medikamente erhält,
-
von einer vollkommen anderen Fütterungsart wechselt,
-
eine sehr fettreiche oder deutlich anders zusammengesetzte Sorte erhält.
VCA empfiehlt bei einem Futterwechsel häufig sieben bis vierzehn Tage und rät dazu, den Prozess zu verlangsamen, wenn weicher Kot, Erbrechen oder verminderter Appetit auftreten.
Wie stelle ich einen empfindlichen Hund auf Trockenbarf um?
Bei einem empfindlichen Hund kannst Du jede Stufe zwei bis drei Tage lang beibehalten.
Ein möglicher 20-Tage-Plan wäre:
| Zeitraum | Bisheriges Futter | Trockenbarf |
|---|---|---|
| Tag 1–2 | 90 % | 10 % |
| Tag 3–4 | 80 % | 20 % |
| Tag 5–6 | 70 % | 30 % |
| Tag 7–8 | 60 % | 40 % |
| Tag 9–10 | 50 % | 50 % |
| Tag 11–12 | 40 % | 60 % |
| Tag 13–14 | 30 % | 70 % |
| Tag 15–16 | 20 % | 80 % |
| Tag 17–18 | 10 % | 90 % |
| Tag 19–20 | 0 % | 100 % |
Dieser langsamere Ablauf erleichtert es, die Verträglichkeit jeder Stufe zu beurteilen.
Wurde Deinem Hund aufgrund einer Erkrankung eine spezielle Diät verordnet, sollte die Umstellung nicht ohne Abstimmung mit der behandelnden Tierarztpraxis verändert werden.
Können altes Futter und Trockenbarf in einem Napf gemischt werden?
Bei einem gesunden Hund werden altes und neues Futter während einer schrittweisen Umstellung üblicherweise miteinander gemischt. Genau darauf beruhen die verbreiteten Übergangspläne mit steigenden Anteilen des neuen Futters.
Du kannst das Trockenbarf zunächst separat mit Wasser einweichen und anschließend mit der berechneten Menge des bisherigen Futters vermischen.
Eine getrennte Fütterung kann praktischer sein, wenn:
-
Dein Hund einzelne Bestandteile aussortiert,
-
Du die Verträglichkeit jeder Mahlzeit genauer beobachten möchtest,
-
die beiden Futtersorten vollkommen unterschiedliche Zubereitungen benötigen,
-
Dein Hund die Mischung nicht gerne frisst.
Es gibt jedoch keine allgemeine Notwendigkeit, beide Futterarten während einer normalen Umstellung grundsätzlich zeitlich voneinander zu trennen.
Sollte Trockenbarf während der Umstellung eingeweicht werden?
Das Einweichen kann die Umstellung erleichtern, insbesondere wenn Dein Hund bisher Nassfutter oder frisches Barf erhalten hat.
Durch warmes Wasser wird das Trockenbarf:
-
weicher,
-
saftiger,
-
geruchsintensiver,
-
dem bisherigen feuchten Futter ähnlicher,
-
zu einer zusätzlichen Flüssigkeitsquelle.
Khouri’s empfiehlt, ungefähr die zwei- bis dreifache Menge warmes Wasser hinzuzugeben.
Für 50 Gramm Trockenbarf entspricht das ungefähr 100 bis 150 Millilitern Wasser.
Für 100 Gramm Trockenbarf entspricht es ungefähr 200 bis 300 Millilitern Wasser.
Die Futtermenge wird immer vor dem Einweichen im trockenen Zustand berechnet.
Wann beginne ich mit Mineralmix und Futteröl?
Mineralmix und Futteröl sollten von Beginn an passend zum tatsächlichen Trockenbarf-Anteil eingesetzt werden.
Erhält Dein Hund am ersten Tag nur zehn Prozent seiner vollständigen Trockenbarf-Ration, wird auch nur der dazu passende Anteil der vorgesehenen Ergänzungen benötigt.
Ab Tag zehn erhält Dein Hund die vollständige Dosierung, die für seine volle Trockenbarf-Ration vorgesehen ist.
Das ist besonders wichtig, wenn das bisherige Futter ein Alleinfuttermittel ist. Solange ein Teil der Mahlzeit daraus besteht, liefert dieser Anteil bereits eigene Vitamine und Mineralstoffe. Eine pauschale vollständige Mineralmix-Dosis zusätzlich zur Übergangsration könnte bestimmte Nährstoffe unnötig doppelt zuführen.
Halte Dich deshalb an die Dosierung des jeweiligen Khouri’s-Produktes und passe die Ergänzung während des Übergangs proportional an.
Beispiel für die Ergänzung während der Umstellung
Angenommen, Dein Hund würde bei vollständiger Trockenbarf-Fütterung täglich erhalten:
-
120 Gramm Trockenbarf,
-
die dazugehörige vollständige Mineralmix-Dosis,
-
die dazugehörige vollständige Ölmenge.
Dann gilt:
| Tag | Trockenbarf-Anteil | Anteil der Ergänzungen |
|---|---|---|
| 1 | 10 % | 10 % der vollständigen Dosierung |
| 2 | 20 % | 20 % |
| 3 | 30 % | 30 % |
| 4 | 40 % | 40 % |
| 5 | 50 % | 50 % |
| 6 | 60 % | 60 % |
| 7 | 70 % | 70 % |
| 8 | 80 % | 80 % |
| 9 | 90 % | 90 % |
| 10 | 100 % | vollständige Dosierung |
Bei sehr kleinen Mengen kann eine genaue Küchen- oder Feinwaage die Dosierung erleichtern.
Welches Fleisch eignet sich für die erste Trockenbarf-Sorte?
Für den Einstieg eignet sich häufig eine Fleischsorte, die Dein Hund bereits kennt und gut verträgt.
Hat Dein Hund bisher ein Futter mit Huhn problemlos gefressen, kann eine Trockenbarf-Rezeptur mit Huhn naheliegender sein als der gleichzeitige Wechsel auf eine vollkommen neue Proteinquelle.
Das erleichtert die Beurteilung:
-
Liegt eine Reaktion an der neuen Fütterungsform?
-
Oder wurde gleichzeitig eine bisher unbekannte Fleischsorte eingeführt?
Bei bekannten oder vermuteten Futtermittelunverträglichkeiten sollte die Auswahl der Proteinquelle gezielt erfolgen. Eine medizinische Ausschlussdiät ist nicht dasselbe wie ein gewöhnlicher Futterwechsel und sollte konsequent nach tierärztlichem Plan durchgeführt werden.
Sollte ich mehrere Trockenbarf-Sorten gleichzeitig ausprobieren?
Während der ersten Umstellung ist es meist übersichtlicher, zunächst bei einer einzigen Sorte zu bleiben.
Wechselst Du gleichzeitig zwischen Rind, Huhn, Ente, Pferd und Lachs, lässt sich bei einer Reaktion kaum feststellen, welche Rezeptur gut oder weniger gut vertragen wurde.
Eine praktische Vorgehensweise ist:
-
Eine passende Sorte auswählen.
-
Die Umstellung vollständig abschließen.
-
Die Sorte weitere ein bis zwei Wochen beobachten.
-
Erst anschließend eine weitere Variante einführen.
Bei einem gesunden Hund ist spätere Abwechslung möglich. Während der Anfangsphase schafft eine gleichbleibende Rezeptur jedoch mehr Klarheit.
Ist weicher Kot während der Futterumstellung normal?
Eine vorübergehende Veränderung der Kotkonsistenz kann während eines Futterwechsels auftreten. Der Kot kann etwas weicher, dunkler oder heller sein und sich in Menge und Geruch verändern.
Die WSAVA nennt Kotkonsistenz und Kotmenge ausdrücklich als wichtige Beobachtungspunkte bei der Beurteilung der Ernährung eines Haustieres.
Leicht weicher Kot bei einem ansonsten fitten, fressenden und trinkenden Hund ist nicht automatisch ein Notfall.
Du kannst in diesem Fall:
-
bei der zuletzt vertragenen Umstellungsstufe bleiben,
-
keine neuen Snacks geben,
-
die Portionen genau abwiegen,
-
die Mahlzeiten auf zwei oder drei kleinere Portionen verteilen,
-
die weitere Entwicklung beobachten.
Starker, wässriger oder anhaltender Durchfall sollte dagegen nicht einfach als normale „Entgiftung“ betrachtet werden.
Ist Durchfall bei der Umstellung ein Zeichen für Entgiftung?
Nein. Für die Behauptung, dass ein Hund bei der Futterumstellung durch Durchfall „entgiftet“, gibt es keine seriöse Grundlage.
Durchfall bedeutet, dass der Kot zu viel Wasser enthält beziehungsweise zu schnell durch den Darm transportiert wird. Dafür kommen viele Ursachen infrage, unter anderem:
-
ein zu schneller Futterwechsel,
-
eine unverträgliche Zutat,
-
eine zu große Portion,
-
sehr fettreiches Futter,
-
Infektionen,
-
Parasiten,
-
Medikamente,
-
Stress,
-
Erkrankungen des Verdauungstraktes,
-
Fremdkörper oder andere medizinische Probleme.
Erbrechen und Durchfall sind unspezifische Symptome und können von einer vorübergehenden Verdauungsstörung bis zu einer ernsthaften Erkrankung reichen.
Starke Beschwerden sollten deshalb nicht mit einer angeblichen Reinigung des Körpers erklärt und ignoriert werden.
Was mache ich bei Durchfall nach der Futterumstellung?
Hat Dein Hund lediglich einmal etwas weicheren Kot, ist aber ansonsten munter, kannst Du zunächst bei der zuletzt vertragenen Stufe bleiben.
Bei wiederholtem oder wässrigem Durchfall solltest Du die weitere Umstellung unterbrechen und tierärztlichen Rat einholen.
Besonders wichtig ist eine schnelle Abklärung, wenn zusätzlich eines dieser Symptome auftritt:
-
Blut im Kot,
-
schwarzer, teerartiger Kot,
-
wiederholtes Erbrechen,
-
deutliche Müdigkeit oder Schwäche,
-
Bauchschmerzen,
-
Futterverweigerung,
-
fehlende Wasseraufnahme,
-
Anzeichen einer Austrocknung,
-
Fieber,
-
ein aufgeblähter Bauch.
Das Merck Veterinary Manual empfiehlt eine tierärztliche Untersuchung unter anderem bei Erbrechen oder Durchfall über mehr als 24 Stunden, schwarzem Kot oder extremer Teilnahmslosigkeit. Blut im Kot, Erbrechen, Lethargie und Appetitverlust gelten ebenfalls als Warnzeichen.
Bei Welpen, sehr kleinen Hunden, Senioren und vorerkrankten Tieren sollte früher reagiert werden, weil Flüssigkeitsverluste schneller problematisch werden können.
Was mache ich, wenn mein Hund erbricht?
Einmaliges Erbrechen kann unterschiedliche Ursachen haben und muss nicht zwingend mit dem neuen Futter zusammenhängen.
Wiederholtes Erbrechen, Blut im Erbrochenen, Bauchschmerzen, Durchfall, deutliche Müdigkeit oder Anzeichen einer Austrocknung erfordern eine zeitnahe tierärztliche Beurteilung.
Setze die Umstellung nicht einfach fort, solange Dein Hund wiederholt erbricht.
Gib außerdem nicht eigenständig Medikamente für Menschen gegen Erbrechen oder Durchfall. Manche Präparate sind für Hunde ungeeignet oder können eine notwendige Diagnose erschweren.
Was mache ich, wenn mein Hund das Trockenbarf nicht frisst?
Manche Hunde benötigen Zeit, um sich an einen neuen Geruch oder eine andere Konsistenz zu gewöhnen.
Du kannst Folgendes versuchen:
-
den Trockenbarf-Anteil zunächst kleiner halten,
-
warmes Wasser verwenden,
-
die Quellzeit verändern,
-
das neue und alte Futter gründlich vermischen,
-
kleinere Portionen frisch zubereiten,
-
die Mahlzeit zu festen Zeiten anbieten,
-
nach Rücksprache eine andere bekannte Fleischsorte testen.
Vermeide es, bei jeder abgelehnten Mahlzeit zahlreiche neue Zutaten, Käse, Wurst oder Brühe hinzuzufügen. Dadurch kann der Hund lernen, auf immer attraktivere Ergänzungen zu warten, und die Verträglichkeit lässt sich schlechter beurteilen.
Frisst Dein Hund über einen ungewöhnlich langen Zeitraum nicht oder treten gleichzeitig Erbrechen, Durchfall, Schmerzen oder Müdigkeit auf, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.
Verändert sich der Kot durch Trockenbarf?
Ja, die Kotmenge, Farbe, Festigkeit und Häufigkeit können sich durch eine neue Zusammensetzung verändern.
Mögliche Gründe sind:
-
ein anderer Fleischanteil,
-
eine andere Fettmenge,
-
veränderte Ballaststoffquellen,
-
unterschiedliche Verdaulichkeit,
-
eine veränderte Gesamtfuttermenge,
-
die Wassermenge beim Einweichen.
Weniger Kot ist nicht automatisch ein Beweis für besonders gutes Futter. Ebenso bedeutet etwas mehr Kot nicht automatisch eine schlechte Verwertung. Entscheidend ist die gesamte Entwicklung des Hundes und ob der Kot regelmäßig, geformt und ohne Beschwerden abgesetzt wird.
Können Blähungen während der Umstellung auftreten?
Vorübergehend vermehrte Darmgase können nach einem Futterwechsel vorkommen. Eine schrittweise Umstellung kann helfen, Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Durchfall zu reduzieren.
Starke, schmerzhafte oder dauerhaft übel riechende Blähungen sollten jedoch nicht über Wochen ignoriert werden.
Mögliche Ursachen sind unter anderem:
-
zu große Portionen,
-
hastiges Fressen,
-
eine unverträgliche Zutat,
-
ein zu hoher Fettanteil,
-
Erkrankungen des Verdauungstraktes,
-
eine gestörte Verdauung bestimmter Nährstoffe.
Ein plötzlich stark aufgeblähter Bauch in Verbindung mit Unruhe, erfolglosem Würgen oder Schwäche ist ein Notfall und muss umgehend tierärztlich behandelt werden.
Sollte ich während der Umstellung Leckerlis geben?
Leckerlis sollten während der Umstellung möglichst gleichbleiben oder vorübergehend reduziert werden.
Neue Snacks und Kauartikel können:
-
selbst weichen Kot verursachen,
-
zusätzliche Proteinquellen einbringen,
-
den Energiegehalt erhöhen,
-
die Beurteilung der Verträglichkeit erschweren.
Du kannst einen kleinen Teil der abgewogenen Trockenbarf-Tagesration als Belohnung verwenden, sofern Dein Hund die trockene Konsistenz gut frisst.
Die als Belohnung verwendete Menge wird von der Hauptmahlzeit abgezogen.
Soll ich Probiotika zur Futterumstellung geben?
Ein gesunder Hund benötigt nicht automatisch ein Probiotikum, nur weil das Futter gewechselt wird.
Probiotische Produkte unterscheiden sich hinsichtlich der enthaltenen Mikroorganismen, Dosierung und untersuchten Einsatzgebiete. Ein beliebiges Produkt ist deshalb nicht automatisch sinnvoll.
Bei wiederkehrenden oder ausgeprägten Verdauungsproblemen sollte zunächst geklärt werden, weshalb sie auftreten. Die dauerhafte Gabe verschiedener Pulver kann eine medizinische Untersuchung nicht ersetzen.
Möchtest Du ein Probiotikum verwenden oder wurde es tierärztlich empfohlen, solltest Du ein für Hunde vorgesehenes Produkt in der angegebenen Dosierung wählen.
Wann sollte ich Trockenbarf nicht ohne Rücksprache umstellen?
Eine vorherige tierärztliche Beratung ist besonders sinnvoll bei:
-
chronischer Nierenerkrankung,
-
Lebererkrankung,
-
Bauchspeicheldrüsenerkrankung,
-
chronischem Durchfall,
-
wiederholtem Erbrechen,
-
Diabetes,
-
Harnsteinen,
-
schwerer Futtermittelallergie,
-
deutlichem Unter- oder Übergewicht,
-
Trächtigkeit oder Säugezeit,
-
stark eingeschränktem Allgemeinzustand.
Bei solchen Hunden hängt die geeignete Ernährung nicht nur von der Fütterungsform ab. Protein, Fett, Phosphor, Natrium, Energie und weitere Nährstoffe können individuell angepasst werden müssen.
Ein gewöhnliches Trockenbarf ist nicht automatisch für eine medizinische Diät geeignet.
Wie stelle ich einen Welpen auf Trockenbarf um?
Bei Welpen sollte die Umstellung besonders sorgfältig erfolgen.
Khouri’s bietet ein eigenes Welpen-Trockenbarf und einen darauf abgestimmten Mineralmix Junior an. Die Fütterungsempfehlung richtet sich nach Gewicht, Alter, Aktivitätsniveau und Gesundheitszustand.
Ein 10- bis 14-tägiger Übergang ist ein sinnvoller Ausgangspunkt. VCA empfiehlt auch beim Wechsel von Welpen- auf Erwachsenenfutter einen schrittweisen Übergang über sieben bis vierzehn Tage.
Bei Welpen ist nicht nur die Verträglichkeit wichtig. Die gesamte Ration muss zu Wachstum, erwartetem Endgewicht und Mineralstoffbedarf passen.
Besonders bei großen und sehr großen Rassen sollte die Fütterung regelmäßig überprüft werden.
Wie kontrolliere ich den Erfolg der Futterumstellung?
Notiere während der ersten zwei bis drei Wochen:
-
tägliche Futtermenge,
-
verwendete Fleischsorte,
-
Mischungsverhältnis,
-
Menge von Mineralmix und Öl,
-
Wassermenge,
-
Appetit,
-
Kotkonsistenz,
-
Häufigkeit des Kotabsatzes,
-
Erbrechen oder Blähungen,
-
Körpergewicht.
Ein einfaches Futtertagebuch hilft dabei, Zusammenhänge zu erkennen.
Ein einzelner weicher Kotabsatz lässt sich sonst möglicherweise nicht mehr einer Mahlzeit, einem Kauartikel oder einer zusätzlichen Belohnung zuordnen.
Die häufigsten Fehler bei der Umstellung auf Trockenbarf
Fehler 1: Sofort vollständig wechseln
Ein abrupter Wechsel kann bei empfindlichen Hunden Verdauungsbeschwerden auslösen.
Fehler 2: Gramm für Gramm austauschen
Nassfutter, Trockenfutter und Trockenbarf haben unterschiedliche Energiedichten. Die prozentualen Anteile müssen anhand der jeweiligen vollständigen Tagesration berechnet werden.
Fehler 3: Zu viel Trockenbarf füttern
Trockenbarf ist durch den Wasserentzug konzentriert. Die bisherige Frisch- oder Nassfuttermenge darf nicht übernommen werden.
Fehler 4: Trockenbarf nach dem Einweichen wiegen
Die Futtermenge wird trocken berechnet. Das Wasser erhöht das Gewicht, aber nicht die Kalorienmenge.
Fehler 5: Mineralmix sofort vollständig dosieren
Während der Übergangsphase sollte die Ergänzung zum tatsächlichen Trockenbarf-Anteil passen.
Fehler 6: Gleichzeitig viele Sorten testen
Bei einer Reaktion lässt sich die auslösende Zutat dadurch kaum erkennen.
Fehler 7: Neue Snacks und Kauartikel einführen
Zusätzliche Veränderungen erschweren die Beurteilung der Verträglichkeit.
Fehler 8: Durchfall als Entgiftung bezeichnen
Durchfall kann zahlreiche Ursachen haben und sollte bei starker oder anhaltender Ausprägung tierärztlich abgeklärt werden.
Fehler 9: Warnzeichen ignorieren
Blut, schwarzer Kot, wiederholtes Erbrechen, starke Müdigkeit oder Schmerzen sind keine gewöhnlichen Begleiterscheinungen eines Futterwechsels.
Fehler 10: Trotz Beschwerden jeden Tag steigern
Bei leichten Reaktionen sollte die letzte gut verträgliche Stufe länger beibehalten werden. Bei stärkeren Beschwerden muss die Umstellung unterbrochen und die Ursache geklärt werden.
Häufige Fragen zur Umstellung auf Trockenbarf
Wie lange dauert die Umstellung auf Trockenbarf?
Für viele Hunde sind etwa sieben bis vierzehn Tage sinnvoll. Der hier beschriebene 10-Tage-Plan erhöht den Trockenbarf-Anteil täglich um zehn Prozent. Empfindliche Hunde können zwei bis drei Wochen oder länger benötigen.
Kann ich sofort auf Trockenbarf umstellen?
Einige Hunde vertragen einen direkten Wechsel. Eine schrittweise Umstellung ist jedoch meist die vorsichtigere Vorgehensweise und kann das Risiko von Verdauungsproblemen reduzieren.
Wie mische ich altes Futter und Trockenbarf?
Berechne zunächst die vollständige Tagesration beider Futtersorten. Am ersten Tag fütterst Du beispielsweise 90 Prozent der alten Tagesration und zehn Prozent der neuen Trockenbarf-Tagesration. Die Anteile dürfen nicht grammgenau gleichgesetzt werden.
Kann ich Nassfutter und Trockenbarf in einem Napf mischen?
Ja, während einer normalen Futterumstellung können die berechneten Mengen miteinander vermischt werden. Das Trockenbarf wird am besten zunächst entsprechend der Herstellerempfehlung eingeweicht.
Kann ich Trockenfutter und Trockenbarf mischen?
Ja. Auch hier müssen die jeweiligen vollständigen Tagesmengen berücksichtigt werden, da beide Produkte unterschiedliche Energiegehalte besitzen können.
Muss Trockenbarf während der Umstellung eingeweicht werden?
Es ist nicht bei jedem Hund zwingend notwendig, kann die Umstellung aber erleichtern. Durch das Einweichen wird die Mahlzeit weicher und enthält zusätzliche Flüssigkeit.
Wie viel Wasser benötigt Trockenbarf?
Khouri’s empfiehlt ungefähr die zwei- bis dreifache Menge warmes Wasser. Auf 100 Gramm Trockenbarf kommen damit etwa 200 bis 300 Milliliter Wasser.
Ab wann gebe ich Mineralmix und Futteröl?
Mineralmix und Öl werden von Beginn an passend zum tatsächlichen Trockenbarf-Anteil hinzugegeben. Bei zehn Prozent Trockenbarf wird ungefähr ein Zehntel der vollständigen Ergänzungsmenge benötigt.
Was mache ich bei weichem Kot?
Bleibe zunächst bei der zuletzt gut vertragenen Umstellungsstufe und erhöhe den neuen Anteil nicht weiter. Wird der Kot wässrig, hält die Veränderung an oder treten weitere Symptome auf, solltest Du tierärztlichen Rat einholen.
Ist Durchfall bei der Futterumstellung normal?
Leichte, vorübergehende Veränderungen können vorkommen. Starker oder anhaltender Durchfall ist jedoch keine gewünschte oder notwendige Reaktion. Blut, schwarzer Kot, Erbrechen, Schmerzen oder Müdigkeit erfordern eine zeitnahe Abklärung.
Sollte ich bei Durchfall wieder vollständig zum alten Futter wechseln?
Bei leichten Beschwerden kann zunächst die letzte gut verträgliche Stufe beibehalten werden. Bei stärkeren Symptomen sollte die Umstellung unterbrochen und die weitere Vorgehensweise mit einer Tierarztpraxis abgestimmt werden.
Was mache ich, wenn mein Hund das neue Futter nicht frisst?
Beginne mit einem kleineren Anteil, weiche das Trockenbarf mit warmem Wasser ein und vermische beide Futtersorten gründlich. Bei anhaltender Futterverweigerung oder zusätzlichen Beschwerden sollte eine medizinische Ursache ausgeschlossen werden.
Kann ich während der Umstellung die Fleischsorte wechseln?
Besser ist es, zunächst eine Sorte beizubehalten. Dadurch lässt sich die Verträglichkeit zuverlässiger beurteilen.
Wie stelle ich einen sensiblen Hund um?
Verlängere jede Stufe auf zwei bis drei Tage. Dadurch dauert die vollständige Umstellung etwa 20 bis 30 Tage.
Wie stelle ich einen Welpen um?
Welpen sollten schrittweise über etwa zehn bis vierzehn Tage umgestellt werden. Verwende eine für das Wachstum geeignete Rezeptur und die dafür vorgesehene Mineralstoffergänzung.
Fazit: Wie gelingt die Umstellung auf Trockenbarf?
Die Umstellung auf Trockenbarf gelingt bei vielen Hunden am besten schrittweise über ungefähr zehn Tage.
Die Grundregel lautet:
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Tag 1: 90 Prozent altes Futter und 10 Prozent Trockenbarf
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Tag 5: jeweils 50 Prozent der vollständigen alten und neuen Tagesration
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Tag 10: 100 Prozent Trockenbarf
Entscheidend ist, dass die Anteile anhand der jeweiligen vollständigen Tagesmengen berechnet werden. 50 Prozent Nassfutter und 50 Prozent Trockenbarf bedeuten nicht dieselbe Grammzahl.
Während der Umstellung werden Mineralmix und Futteröl proportional zum Trockenbarf-Anteil dosiert. Bei Khouri’s wird das Trockenbarf außerdem mit ungefähr der zwei- bis dreifachen Menge warmem Wasser zubereitet.
Bleibt Dein Hund fit, frisst gerne und besitzt einen geformten Kot, kannst Du den Trockenbarf-Anteil schrittweise erhöhen. Bei leichten Veränderungen solltest Du langsamer vorgehen. Starker Durchfall, wiederholtes Erbrechen, Blut im Kot, Schmerzen oder deutliche Müdigkeit gehören dagegen tierärztlich abgeklärt.
