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Was bedeuten 80 Prozent getrocknetes Fleisch im Hundefutter wirklich? (2026)

Was bedeuten 80 Prozent getrocknetes Fleisch im Hundefutter wirklich? (2026)

Was bedeuten 80 Prozent getrocknetes Fleisch im Hundefutter wirklich? (2026)

Was bedeuten 80 Prozent getrocknetes Fleisch im Hundefutter wirklich? (2026)

„80 Prozent getrocknetes Fleisch“ bedeutet, dass 80 Prozent der Rezeptur aus Fleisch und tierischen Bestandteilen bestehen, die bereits in getrockneter Form berechnet beziehungsweise deklariert werden. In 100 Gramm des fertigen Futters befinden sich somit ungefähr 80 Gramm getrocknete tierische Bestandteile.

Die Angabe ist nicht mit „80 Prozent Frischfleisch“ gleichzusetzen. Frisches Fleisch enthält einen hohen Wasseranteil, der bei der Trocknung größtenteils verloren geht. Getrocknetes Fleisch ist deshalb wesentlich konzentrierter als dieselbe Gewichtsmenge frisches Fleisch.

Beim Khouri’s Trockenbarf Rind besteht die aktuelle Rezeptur aus 80 Prozent getrockneten Rindbestandteilen und 20 Prozent Obst und Gemüse. Die 80 Prozent teilen sich in 60 Prozent Rindfleisch und 20 Prozent Rinderinnereien auf. In einem Beutel mit 800 Gramm befinden sich damit rechnerisch 640 Gramm getrocknete Rindbestandteile und 160 Gramm Obst und Gemüse.

Was bedeutet „80 Prozent getrocknetes Fleisch“ genau?

Die Prozentangabe bezieht sich auf das Gewicht der getrockneten Zutat in der Rezeptur.

Bei einer Mischung aus:

  • 80 Prozent getrocknetem Fleisch,

  • 20 Prozent Obst und Gemüse

entfallen von jeweils 100 Gramm Futter:

  • 80 Gramm auf die getrockneten tierischen Bestandteile,

  • 20 Gramm auf die pflanzlichen Bestandteile.

Das bedeutet nicht, dass das Futter zu 80 Prozent aus reinem Protein besteht. Fleisch enthält auch nach der Trocknung unter anderem:

  • Fett,

  • Mineralstoffe,

  • geringe Restfeuchtigkeit,

  • Bindegewebe,

  • weitere natürliche Bestandteile.

Der Rohproteingehalt muss deshalb separat unter den analytischen Bestandteilen angegeben werden.

Beim Khouri’s Trockenbarf Rind werden beispielsweise 58 Prozent Rohprotein und 17,2 Prozent Fett deklariert, obwohl der Anteil getrockneter Rindbestandteile bei 80 Prozent liegt.

Was befindet sich in einem 800-Gramm-Beutel?

Die Rechnung für Khouri’s Trockenbarf Rind lautet:

800 Gramm × 80 Prozent = 640 Gramm getrocknete Rindbestandteile

Diese 640 Gramm teilen sich laut aktueller Zusammensetzung auf in:

  • 480 Gramm Rindfleisch,

  • 160 Gramm Rinderinnereien.

Zusätzlich enthält der Beutel:

800 Gramm × 20 Prozent = 160 Gramm Obst und Gemüse

Zusammensetzung eines 800-Gramm-Beutels

Bestandteil Anteil Menge im 800-g-Beutel
Rindfleisch 60 % 480 g
Rinderinnereien 20 % 160 g
Obst und Gemüse 20 % 160 g
Gesamt 100 % 800 g

Die Angaben beziehen sich auf die deklarierte Trockenbarf-Rezeptur. Sie sagen noch nicht, wie viele Kilogramm frische Rohware vor der Trocknung erforderlich waren.

Sind 80 Prozent getrocknetes Fleisch dasselbe wie 80 Prozent Frischfleisch?

Nein. Zwischen beiden Angaben besteht ein erheblicher Unterschied.

Frisches Fleisch enthält natürlicherweise viel Wasser. Wird es getrocknet, geht ein großer Teil dieses Gewichts verloren. Zurück bleibt ein konzentriertes Produkt mit einem höheren Anteil an Protein, Fett und Mineralstoffen pro 100 Gramm.

80 Prozent Frischfleisch

Bei 80 Prozent Frischfleisch werden in eine Rezeptur zunächst 80 Gramm wasserhaltiges Fleisch eingebracht. Während der Herstellung kann ein großer Teil des enthaltenen Wassers verdampfen.

Nach der Verarbeitung können deshalb deutlich weniger als 80 Gramm trockene tierische Bestandteile übrig bleiben.

80 Prozent getrocknetes Fleisch

Bei 80 Prozent getrocknetem Fleisch befinden sich dagegen 80 Gramm der bereits konzentrierten tierischen Zutat in 100 Gramm Rezeptur.

Die beiden Angaben dürfen daher nicht direkt miteinander gleichgesetzt werden.

Warum wirkt der Fleischanteil bei Frischfleischangaben manchmal besonders hoch?

Zutaten werden in der EU grundsätzlich in absteigender Reihenfolge ihres Gewichts angegeben. Dabei wird der Feuchtigkeitsgehalt der Zutaten berücksichtigt.

Eine wasserreiche Frischfleischzutat kann deshalb vor der Verarbeitung sehr schwer sein und an erster Stelle der Zutatenliste stehen. Während der Herstellung geht jedoch ein erheblicher Teil dieses Gewichts als Wasser verloren.

Die Verordnung (EG) Nr. 767/2009 schreibt vor, dass die Futtermittel unter der Überschrift „Zusammensetzung“ in absteigender Reihenfolge nach Gewicht aufgeführt werden. Berechnet wird dabei auf Basis des Feuchtegehalts im Mischfuttermittel.

Das bedeutet:

Die Reihenfolge der Zutaten zeigt ihr Gewicht bei der Herstellung, nicht zwangsläufig ihren Anteil an der fertigen Trockensubstanz.

Wie werden getrocknete Zutaten deklariert?

Wird eine Zutat in konzentrierter oder getrockneter Form eingesetzt, soll sie auch in dieser Form bezeichnet werden.

Mögliche Bezeichnungen sind beispielsweise:

  • getrocknet,

  • luftgetrocknet,

  • Pulver,

  • Mehl,

  • getrocknete Flocken.

Der FEDIAF-Kennzeichnungskodex erklärt, dass konzentrierte oder dehydrierte Zutaten nach ihrem Gewicht in dieser konzentrierten Form aufgeführt werden. Die Bezeichnung soll deutlich machen, dass die Zutat getrocknet oder konzentriert wurde.

Eine Angabe wie:

„80 Prozent Rindfleisch getrocknet“

ist deshalb grundsätzlich anders zu lesen als:

„80 Prozent frisches Rindfleisch“

Ist getrocknetes Fleisch konzentrierter als frisches Fleisch?

Ja. Durch den Wasserentzug werden die verbleibenden Bestandteile auf ein geringeres Gewicht konzentriert.

Ein vereinfachtes Beispiel:

Frisches Fleisch enthält:

  • Wasser,

  • Protein,

  • Fett,

  • Mineralstoffe.

Bei der Trocknung wird hauptsächlich Wasser entfernt. Die übrigen Bestandteile bleiben in wesentlich konzentrierterer Form zurück.

Dadurch kann aus mehreren Kilogramm frischer Rohware eine deutlich kleinere Menge Trockenbarf entstehen.

Die genaue Ausbeute hängt unter anderem ab von:

  • Wassergehalt des frischen Fleisches,

  • Fettgehalt,

  • verwendeten Innereien,

  • Trocknungsgrad,

  • Restfeuchtigkeit,

  • Temperatur und Dauer,

  • Stückgröße,

  • Fleischsorte.

Deshalb gibt es keinen einzigen Umrechnungsfaktor, der für jede Trockenbarf-Sorte identisch gilt.

Wie viel frisches Fleisch entspricht einem Kilogramm getrocknetem Fleisch?

Das lässt sich nur berechnen, wenn mindestens zwei Werte bekannt sind:

  1. Feuchtigkeitsgehalt der getrockneten Zutat

  2. Feuchtigkeitsgehalt der ursprünglichen frischen Zutat

Der FEDIAF-Kennzeichnungskodex nennt für Berechnungsbeispiele einen unverbindlichen Orientierungswert von ungefähr 75 Prozent Feuchtigkeit beziehungsweise 25 Prozent Trockensubstanz bei Bestandteilen tierischen Ursprungs. Für konkrete Aussagen sollen jedoch tatsächliche Literatur-, Lieferanten- oder Produktdaten verwendet werden.

Die vereinfachte Formel lautet:

Getrocknete Menge × Trockensubstanzanteil der getrockneten Zutat ÷ Trockensubstanzanteil der frischen Zutat

Beispiel für die Umrechnung

Angenommen, eine getrocknete Fleischzutat enthält:

  • 10 Prozent Restfeuchtigkeit,

  • damit 90 Prozent Trockensubstanz.

Die ursprüngliche frische Fleischzutat enthält:

  • 75 Prozent Feuchtigkeit,

  • damit 25 Prozent Trockensubstanz.

Bei 100 Gramm getrocknetem Fleisch ergibt sich:

Schritt 1: Trockensubstanz bestimmen

100 g × 0,90 = 90 g Trockensubstanz

Schritt 2: Frischfleischäquivalent berechnen

90 g ÷ 0,25 = 360 g frisches Fleisch

Unter diesen angenommenen Bedingungen würden 100 Gramm getrocknete Fleischzutat rechnerisch ungefähr 360 Gramm frischer tierischer Rohware entsprechen.

Das ist jedoch nur ein Rechenbeispiel. Die tatsächliche Menge kann abhängig von Rohware und Restfeuchtigkeit deutlich abweichen.

Bedeutet das, dass 80 Prozent getrocknetes Fleisch 288 Prozent Frischfleisch sind?

Nein. Eine solche Darstellung wäre missverständlich.

Bei 80 Gramm getrocknetem Fleisch könnte die reine Umrechnung im obigen Beispiel ergeben:

80 g × 0,90 ÷ 0,25 = 288 g Frischfleischäquivalent

Die 288 Gramm beschreiben aber das Gewicht der tierischen Rohware vor dem Wasserentzug. Sie bedeuten nicht, dass sich in 100 Gramm fertigem Futter „288 Prozent Fleisch“ befinden.

Beim Zurückrechnen müssen außerdem die anderen getrockneten Zutaten berücksichtigt werden. Auch getrocknetes Obst und Gemüse hatte vor der Trocknung ein wesentlich höheres Gewicht.

Wer sämtliche Zutaten auf ihre ursprüngliche Frischmenge zurückrechnet, muss anschließend die gesamte rekonstruierte Rezeptur neu ins Verhältnis setzen.

Warum können Prozentangaben über 100 Prozent irreführend sein?

Prozent bedeutet immer „Anteil an einer definierten Gesamtmenge“.

Wird nur das getrocknete Fleisch auf sein Frischgewicht zurückgerechnet, die übrige Rezeptur aber unverändert gelassen, werden zwei unterschiedliche Bezugsgrößen miteinander vermischt.

Das Ergebnis kann rechnerisch über 100 Prozent liegen, obwohl das physikalisch kein Anteil an der fertigen Rezeptur sein kann.

Eine saubere Darstellung wäre beispielsweise:

  • Für 100 Gramm fertiges Futter wurden rechnerisch etwa X Gramm frische tierische Rohware eingesetzt.

  • Der Wert basiert auf den tatsächlichen Feuchtigkeitswerten der verwendeten Rohstoffe.

  • Auch die pflanzlichen Bestandteile wurden separat berücksichtigt.

Weniger sauber wäre:

  • „Das Futter enthält 300 Prozent Fleisch.“

Wie lässt sich ein Frischfleischäquivalent korrekt angeben?

Für eine nachvollziehbare Angabe benötigt der Hersteller:

  • genaue Einsatzmengen jeder Rohware,

  • tatsächliche oder dokumentierte Feuchtigkeitswerte,

  • Trockensubstanz der Rohware,

  • Trockensubstanz des getrockneten Produktes,

  • nachvollziehbare Berechnung,

  • klare Bezugsgröße.

Der FEDIAF-Kodex erlaubt die Angabe einer äquivalenten nicht getrockneten Menge, wenn die Berechnung nachvollziehbar belegt werden kann. Dabei muss deutlich bleiben, wie viel der getrockneten Zutat tatsächlich eingesetzt wurde und welchem Frischäquivalent sie entspricht.

Für Werbe- und Produktangaben gilt außerdem: Aussagen über Zusammensetzung oder Herstellungsverfahren müssen objektiv, überprüfbar und für den Käufer verständlich sein. Die verantwortliche Person muss die Aussage gegenüber der zuständigen Behörde belegen können.

Wie viel frische Rohware steckt in einem 800-Gramm-Beutel Trockenbarf?

Das hängt von den tatsächlichen Rohstoffen und ihrer Feuchtigkeit ab.

Die aktuelle Produktseite des Khouri’s Trockenbarf Rind gibt an, dass 800 Gramm Trockenbarf ungefähr vier bis fünf Kilogramm BARF entsprechen. Diese Angabe ist als herstellerspezifischer Orientierungswert zu verstehen und kann nicht pauschal auf jedes Trockenbarf übertragen werden.

Die genaue Umrechnung kann sich zwischen den Sorten unterscheiden, weil beispielsweise:

  • Rind einen anderen Wasser- und Fettgehalt als Lachs besitzt,

  • Innereien anders zusammengesetzt sind als Muskelfleisch,

  • Obst und Gemüse sehr unterschiedliche Wassergehalte haben,

  • der Trocknungsgrad variieren kann,

  • ein fettreiches Produkt weniger Wasser verliert als eine magere Rohware.

Ein besonders transparenter Hersteller sollte deshalb nicht nur einen allgemeinen Faktor nennen, sondern erklären, auf welchen Produktions- und Feuchtigkeitsdaten er basiert.

Entsprechen 800 Gramm Trockenbarf immer vier bis fünf Kilogramm Frisch-Barf?

Nein. Der Wert kann nicht für jedes Produkt und jede Sorte übernommen werden.

Ein getrocknetes Menü aus magerem Hühnerfleisch kann beim Trocknen einen anderen Gewichtsverlust zeigen als:

  • fettreicher Lachs,

  • Ente mit höherem Fettgehalt,

  • Rind mit unterschiedlichen Fleischabschnitten,

  • Innereien,

  • ein Gemüse- und Obstmix.

Auch die Zusammensetzung eines Frisch-Barf-Menüs kann sich erheblich unterscheiden.

Deshalb sollte eine Umrechnung immer:

  • produktbezogen,

  • rezepturbezogen,

  • dokumentiert,

  • als ungefährer Bereich

angegeben werden.

Was ist der Unterschied zwischen getrocknetem Fleisch und Fleischmehl?

Die Begriffe sollten nicht automatisch gleichgesetzt werden.

Getrocknetes Fleisch

Die Bezeichnung beschreibt grundsätzlich Fleisch oder tierische Bestandteile, denen Feuchtigkeit entzogen wurde.

Entscheidend ist, welche Ausgangsrohware verwendet wurde und welches Herstellungsverfahren zum Einsatz kam.

Fleischmehl

Fleischmehl ist eine stärker verarbeitete und vermahlene tierische Zutat. Zusammensetzung und Eigenschaften können sich je nach Rohstoff und Herstellungsverfahren unterscheiden.

Der FEDIAF-Kodex weist darauf hin, dass einfache Rückrechnungen auf Frischfleisch nur bei Zutaten sinnvoll sind, denen im Wesentlichen Wasser entzogen wurde. Fleischmehle werden von solchen pauschalen Rehydrierungsberechnungen ausdrücklich getrennt betrachtet.

Getrocknetes tierisches Protein

Diese Bezeichnung beschreibt eine konzentrierte Proteinquelle, sagt aber allein noch nicht:

  • welcher Teil des Tieres verwendet wurde,

  • wie hoch der Fleischanteil ist,

  • wie die Zutat verarbeitet wurde,

  • wie gut sie verdaulich ist.

Für eine Qualitätsbewertung ist eine konkrete offene Deklaration aussagekräftiger.

Ist getrocknetes Fleisch automatisch hochwertiger als Fleischmehl?

Nicht allein aufgrund der Bezeichnung.

Die Qualität hängt unter anderem ab von:

  • verwendeter Ausgangsrohware,

  • Tierart,

  • Fleisch- und Innereienanteil,

  • hygienischer Qualität,

  • Verarbeitungsverfahren,

  • Temperatur,

  • Lagerung,

  • Verdaulichkeit,

  • Aminosäurezusammensetzung.

Eine transparent deklarierte getrocknete Fleischmischung kann Hundehaltern jedoch genauer zeigen, welche Tierart und welche Bestandteile eingesetzt wurden.

Eine ungenaue Sammelbezeichnung liefert weniger Informationen, auch wenn die Zutat rechtlich zulässig und ernährungsphysiologisch verwendbar sein kann.

Bedeutet 80 Prozent getrocknetes Fleisch, dass 80 Prozent Muskelfleisch enthalten sind?

Nein.

Der angegebene tierische Anteil kann sich zusammensetzen aus:

  • Muskelfleisch,

  • Herz,

  • Leber,

  • Niere,

  • Lunge,

  • Pansen,

  • weiteren Innereien oder tierischen Bestandteilen.

Beim Khouri’s Trockenbarf Rind entfallen aktuell:

  • 60 Prozent auf Rindfleisch,

  • 20 Prozent auf Rinderinnereien.

Die 80 Prozent beschreiben somit den gesamten getrockneten Rindanteil und nicht ausschließlich Muskelfleisch.

Sind Innereien minderwertiger als Muskelfleisch?

Nein. Innereien sind keine grundsätzlich minderwertigen Zutaten.

Leber, Niere, Herz und andere tierische Organe liefern abhängig vom jeweiligen Organ unter anderem:

  • Protein,

  • Eisen,

  • Kupfer,

  • B-Vitamine,

  • Vitamin A,

  • weitere Mikronährstoffe.

Sie besitzen jedoch andere Nährstoffprofile als Muskelfleisch und sollten in einem sinnvollen Verhältnis eingesetzt werden.

Ein hoher Innereienanteil ist nicht automatisch besser. Beispielsweise kann eine dauerhaft zu hohe Lebermenge zu einer sehr hohen Vitamin-A-Zufuhr beitragen.

Eine offene Deklaration hilft deshalb dabei, nicht nur den gesamten Fleischanteil, sondern auch die Verteilung der tierischen Bestandteile zu beurteilen.

Bedeutet ein hoher getrockneter Fleischanteil automatisch viel Protein?

Häufig besteht ein Zusammenhang, aber die Werte sind nicht identisch.

Der Rohproteingehalt wird zusätzlich beeinflusst durch:

  • Fettgehalt der Fleischsorte,

  • Innereienanteil,

  • Restfeuchtigkeit,

  • mineralische Bestandteile,

  • Obst- und Gemüseanteil,

  • Bindegewebe.

Eine sehr magere Hühnerrezeptur kann einen deutlich höheren Rohproteinwert besitzen als eine fettreiche Lachsrezeptur, obwohl beide einen hohen Anteil tierischer Zutaten enthalten.

Deshalb solltest Du getrennt betrachten:

  1. Anteil der tierischen Zutaten

  2. Rohproteingehalt

  3. Fettgehalt

  4. tägliche Futtermenge

Ist mehr getrocknetes Fleisch immer besser?

Nein. Ein hoher, klar deklarierter Fleischanteil kann ein Qualitätsmerkmal sein, ist aber nicht der einzige entscheidende Punkt.

Ein vollständiges beziehungsweise bedarfsgerecht ergänztes Futter benötigt auch:

  • geeignete Fettmengen,

  • essenzielle Fettsäuren,

  • Calcium,

  • Phosphor,

  • Jod,

  • Zink,

  • Kupfer,

  • Selen,

  • Vitamine,

  • eine passende Energieversorgung.

Reines getrocknetes Fleisch wäre für eine dauerhafte Ernährung nicht automatisch vollständig.

Khouri’s Trockenbarf ist deshalb als Ergänzungsfuttermittel gekennzeichnet. Die notwendigen Mineralstoffe und Spurenelemente werden über den vorgesehenen Mineralmix ergänzt. Zusätzlich gehört das Futteröl zum Khouri’s-Fütterungskonzept.

Was bedeuten 100 Prozent Fleisch bei einer PUR-Sorte?

Bei einer PUR-Sorte bedeutet die Angabe grundsätzlich, dass die Rezeptur ausschließlich aus der benannten tierischen Zutat beziehungsweise den benannten tierischen Bestandteilen besteht.

Das bedeutet jedoch nicht automatisch:

  • 100 Prozent Muskelfleisch,

  • 100 Prozent Protein,

  • vollständiges Alleinfuttermittel,

  • Eignung für jeden Hund.

Eine PUR-Sorte kann Muskelfleisch und Innereien enthalten. Sie benötigt möglicherweise weiterhin eine Ergänzung mit Mineralstoffen, Fettsäuren oder weiteren Bestandteilen.

Auch bei einer PUR-Sorte solltest Du daher prüfen:

  • genaue Zusammensetzung,

  • Anteil der Innereien,

  • analytische Bestandteile,

  • Kennzeichnung als Allein- oder Ergänzungsfuttermittel,

  • Fütterungsempfehlung.

Was bedeutet „Fleisch als einzige Proteinquelle“?

Die Aussage bedeutet üblicherweise, dass nur eine benannte Tierart als tierische Proteinquelle verwendet wird.

Beim Trockenbarf Rind nennt Khouri’s Rindfleisch als einzige Proteinquelle. Die tierischen Bestandteile stammen somit aus Rind.

Das ist nicht gleichbedeutend mit:

  • ausschließlich Muskelfleisch,

  • nur einer einzigen Zutat,

  • garantiert hypoallergen,

  • frei von sämtlichen pflanzlichen Proteinen,

  • vollständiger Ausschluss aller Spuren anderer Tierarten.

Bei einer medizinischen Ausschlussdiät müssen zusätzlich Herstellungsumgebung, Leckerlis, Ergänzungen und sämtliche Zutaten geprüft werden.

Warum ist die offene Deklaration wichtig?

Eine offene Deklaration nennt die einzelnen Bestandteile möglichst konkret.

Beispiel:

  • 60 Prozent Rindfleisch,

  • 20 Prozent Rinderinnereien,

  • 5 Prozent Apfel,

  • 4 Prozent Karotte,

  • weitere einzeln benannte Zutaten.

Eine geschlossene oder kategorisierte Deklaration könnte dagegen lauten:

  • Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse,

  • Gemüse,

  • pflanzliche Nebenerzeugnisse.

Beide Deklarationsarten können rechtlich zulässig sein. Eine offene Deklaration ermöglicht Hundehaltern jedoch eine genauere Beurteilung von:

  • Tierart,

  • Fleischanteil,

  • Innereienanteil,

  • pflanzlichen Bestandteilen,

  • potenziellen Unverträglichkeiten.

Das EU-Recht erlaubt bei Heimtierfutter grundsätzlich sowohl konkrete Einzelfuttermittel als auch bestimmte Kategorien. Werden besondere Zutaten auf der Verpackung hervorgehoben, muss deren Anteil entsprechend angegeben werden.

Welche Angabe ist transparenter: Frischfleisch oder getrocknetes Fleisch?

Beide Angaben können transparent sein, wenn sie korrekt erklärt werden.

Eine transparente Frischfleischangabe nennt:

  • eingesetzte Frischfleischmenge,

  • Tierart,

  • konkrete Fleischbestandteile,

  • Bezugspunkt der Prozentangabe,

  • gegebenenfalls Anteil nach der Verarbeitung.

Eine transparente Trockenfleischangabe nennt:

  • getrocknete Tierart,

  • prozentualen Anteil im fertigen Produkt,

  • Fleisch- und Innereienanteil,

  • gegebenenfalls dokumentiertes Frischäquivalent,

  • Restfeuchtigkeit oder Trockensubstanz.

Problematisch wird es, wenn Frisch- und Trockenwerte ohne klare Erklärung miteinander vermischt werden.

Woran erkenne ich eine möglicherweise missverständliche Fleischangabe?

Achte auf diese Punkte:

Keine klare Bezugsgröße

Es bleibt unklar, ob sich die Prozentzahl auf:

  • frische Rohware,

  • getrocknete Rohware,

  • die Mischung vor der Verarbeitung,

  • das fertige Produkt

bezieht.

Frischfleisch und Trockenfleisch werden zusammengerechnet

Ein Hersteller addiert möglicherweise:

  • 50 Prozent Frischfleisch,

  • 20 Prozent getrocknetes Fleisch

und bewirbt das Produkt anschließend pauschal mit 70 Prozent Fleisch.

Die beiden Zutaten besitzen wegen ihres Wassergehalts jedoch eine sehr unterschiedliche Konzentration.

Frischäquivalent wird als fertiger Produktanteil dargestellt

Aus mehreren Hundert Gramm ursprünglicher Rohware werden nach dem Trocknen 100 Gramm Produkt. Die Rohwarenmenge ist kein prozentualer Anteil am fertigen Produkt.

Tierische Zutaten bleiben unklar

Bezeichnungen wie „tierische Erzeugnisse“ zeigen nicht, welche Tierarten und Bestandteile enthalten sind.

Muskelfleisch und Innereien werden nicht getrennt

Ein hoher Gesamtfleischanteil sagt dann wenig über die Verteilung der tierischen Bestandteile aus.

Wie vergleiche ich zwei Hundefutter mit unterschiedlichen Fleischangaben?

Nutze diese Reihenfolge:

1. Prüfe den Zustand der Zutat

Steht dort:

  • frisch,

  • gefroren,

  • getrocknet,

  • dehydriert,

  • Fleischmehl,

  • tierisches Protein?

2. Prüfe die Bezugsgröße

Bezieht sich der Anteil auf:

  • die eingesetzte Rohware,

  • die getrocknete Zutat,

  • das fertige Futter,

  • ein berechnetes Frischäquivalent?

3. Prüfe die Tierart

Wird Rind, Huhn, Lamm oder eine andere Tierart konkret genannt?

4. Prüfe Fleisch und Innereien

Werden die Bestandteile separat ausgewiesen?

5. Prüfe die analytischen Werte

Vergleiche:

  • Rohprotein,

  • Fett,

  • Rohasche,

  • Rohfaser,

  • Feuchtigkeit,

  • Kalorien.

6. Prüfe die Futterart

Handelt es sich um:

  • Alleinfuttermittel,

  • Ergänzungsfuttermittel,

  • Einzelfuttermittel?

7. Prüfe die tatsächliche Tagesration

Ein konzentriertes Trockenbarf wird in deutlich kleineren Mengen gefüttert als ein wasserreiches Nass- oder Frischfutter.

Bedeutet ein hoher Fleischanteil wenig Kohlenhydrate?

Nicht automatisch, aber bei einer Rezeptur mit 80 Prozent getrocknetem Fleisch können höchstens 20 Prozent des Produktgewichts auf sämtliche übrigen Zutaten entfallen.

Das bedeutet nicht, dass diese 20 Prozent vollständig aus verwertbaren Kohlenhydraten bestehen.

Obst und Gemüse enthalten ebenfalls:

  • Restfeuchtigkeit,

  • Ballaststoffe,

  • Mineralstoffe,

  • natürliche Zucker,

  • organische Säuren,

  • weitere Pflanzenbestandteile.

Für eine exakte Kohlenhydratberechnung werden zusätzlich benötigt:

  • Feuchtigkeit,

  • Rohprotein,

  • Fett,

  • Rohasche,

  • Rohfaser.

Ohne Feuchtigkeitswert kann der Kohlenhydratanteil nicht exakt aus der Differenz berechnet werden.

Verändert Einweichen den Fleischanteil?

Das Einweichen verändert nicht die absolute Menge der tierischen Bestandteile.

Beispiel

Eine Portion besteht aus:

  • 100 Gramm Trockenbarf,

  • davon 80 Gramm getrocknete Fleischbestandteile,

  • zusätzlich 200 Gramm Wasser.

Nach dem Einweichen wiegt die Mahlzeit ungefähr 300 Gramm.

Die absoluten 80 Gramm getrockneter tierischer Bestandteile bleiben enthalten.

Bezogen auf die neue Gesamtmasse entsprechen sie rechnerisch:

80 ÷ 300 × 100 = rund 26,7 Prozent

Das bedeutet nicht, dass der ursprüngliche Fleischanteil gesunken ist. Die Mahlzeit wurde lediglich durch Wasser schwerer.

Kann man aus 80 Prozent getrocknetem Fleisch die tägliche Fleischmenge berechnen?

Ja, bezogen auf die getrocknete Menge.

Beispiel für einen 20-Kilogramm-Hund

Der Hund erhält täglich 120 Gramm Khouri’s Trockenbarf Rind.

Getrocknete Rindbestandteile:

120 g × 0,80 = 96 g

Davon entfallen rechnerisch:

  • 72 Gramm auf Rindfleisch,

  • 24 Gramm auf Rinderinnereien.

Obst und Gemüse:

120 g × 0,20 = 24 g

Die Rechnung beschreibt die getrocknete Tagesration. Für eine Umrechnung in die ursprünglich verwendete Frischmenge wären die tatsächlichen Feuchtigkeitswerte der Rohstoffe erforderlich.

Welche Angaben sollte ein besonders transparenter Hersteller veröffentlichen?

Für eine nachvollziehbare Bewertung wären ideal:

  • Anteil getrockneter tierischer Zutaten,

  • Anteil Muskelfleisch beziehungsweise Fleisch,

  • Anteil und Art der Innereien,

  • pflanzliche Zutaten mit Prozentangaben,

  • Restfeuchtigkeit,

  • eingesetzte Rohwarenmenge,

  • durchschnittlicher Trocknungsverlust,

  • nachvollziehbares Frischäquivalent,

  • Rohprotein,

  • Fett,

  • Rohasche,

  • Rohfaser,

  • Energie pro 100 Gramm,

  • Calcium und Phosphor,

  • Allein- oder Ergänzungsfuttermittel.

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Die häufigsten Irrtümer über getrocknetes Fleisch

„80 Prozent getrocknetes Fleisch bedeuten 80 Prozent Protein“

Falsch. Fleisch enthält neben Protein auch Fett, Mineralstoffe und Restfeuchtigkeit.

„80 Prozent getrocknetes Fleisch entsprechen 80 Prozent Frischfleisch“

Falsch. Getrocknetes Fleisch ist deutlich konzentrierter.

„80 Prozent Fleisch bedeuten 80 Prozent Muskelfleisch“

Falsch. Der Anteil kann auch Innereien und andere tierische Bestandteile umfassen.

„Getrocknetes Fleisch ist dasselbe wie Fleischmehl“

Nicht grundsätzlich. Ausgangsrohware und Herstellungsverfahren können sich deutlich unterscheiden.

„Je mehr Fleisch, desto vollständiger das Futter“

Falsch. Fleisch allein deckt nicht automatisch den vollständigen Mineralstoff-, Vitamin- und Fettsäurenbedarf.

„Ein Frischäquivalent von 300 Gramm bedeutet 300 Prozent Fleisch“

Falsch. Die 300 Gramm beschreiben das ursprüngliche Gewicht vor dem Wasserentzug und keinen Anteil am fertigen Produkt.

„Der erste Platz auf der Zutatenliste zeigt den größten Anteil nach der Trocknung“

Nicht zwingend. Frische Zutaten werden mitsamt ihrem Wassergewicht eingesetzt und können während der Verarbeitung erheblich an Gewicht verlieren.

„Innereien sind minderwertige Abfälle“

Falsch. Geeignete Innereien liefern wichtige Nährstoffe, müssen aber sinnvoll dosiert werden.

„Einweichen reduziert den Fleischanteil“

Falsch. Wasser verändert nur das Gewicht und die prozentuale Konzentration der servierten Mahlzeit.

„Jedes Trockenbarf besitzt denselben Umrechnungsfaktor“

Falsch. Wasser- und Fettgehalt unterscheiden sich zwischen Tierarten, Bestandteilen und Rezepturen.

Häufige Fragen zu 80 Prozent getrocknetem Fleisch

Was bedeutet 80 Prozent getrocknetes Fleisch?

In 100 Gramm Futter befinden sich ungefähr 80 Gramm der bereits getrockneten tierischen Bestandteile. Die übrigen 20 Gramm stammen aus den weiteren Zutaten der Rezeptur.

Wie viel getrocknetes Fleisch enthält ein 800-Gramm-Beutel?

Bei einem Anteil von 80 Prozent enthält ein 800-Gramm-Beutel 640 Gramm getrocknete tierische Bestandteile.

Wie viel Rindfleisch enthält Khouri’s Trockenbarf Rind?

Die aktuelle Rezeptur enthält 60 Prozent Rindfleisch und 20 Prozent Rinderinnereien. Zusammen ergeben sie 80 Prozent getrocknete Rindbestandteile.

Wie viel Rindfleisch steckt in einem 800-Gramm-Beutel?

Rechnerisch enthält der Beutel:

  • 480 Gramm Rindfleisch,

  • 160 Gramm Rinderinnereien,

  • 160 Gramm Obst und Gemüse.

Wie viel frisches Fleisch entspricht 100 Gramm Trockenfleisch?

Das hängt von der Feuchtigkeit beider Zutaten ab. Bei angenommenen zehn Prozent Restfeuchtigkeit im Trockenfleisch und 75 Prozent Feuchtigkeit im frischen Fleisch entsprächen 100 Gramm Trockenfleisch rechnerisch etwa 360 Gramm frischer Rohware.

Ist dieser Umrechnungsfaktor immer korrekt?

Nein. Er ist nur ein Rechenbeispiel. Für eine genaue Angabe werden die tatsächlichen Feuchtigkeitswerte der verwendeten Rohstoffe benötigt.

Wie viel Frisch-Barf entsprechen 800 Gramm Khouri’s Trockenbarf?

Die aktuelle Produktseite nennt einen ungefähren Vergleich von vier bis fünf Kilogramm BARF. Der konkrete Wert ist hersteller- und rezepturabhängig.

Warum ist Trockenbarf leichter als Frisch-Barf?

Weil bei der Trocknung ein großer Teil des natürlichen Wassers entfernt wird. Dadurch sinken Gewicht und Volumen, während viele feste Bestandteile konzentriert zurückbleiben.

Sind 80 Prozent getrocknetes Fleisch mehr als 80 Prozent Frischfleisch?

Bezogen auf die Trockensubstanz ist getrocknetes Fleisch konzentrierter. Die beiden Prozentwerte dürfen jedoch nicht direkt verglichen werden, weil sie unterschiedliche Wasseranteile besitzen.

Bedeutet 80 Prozent Fleisch, dass keine pflanzlichen Proteine enthalten sind?

Nicht unbedingt. Die übrigen Zutaten können geringe Mengen pflanzlichen Proteins liefern. Entscheidend ist die konkrete Zusammensetzung.

Ist Trockenbarf mit 80 Prozent Fleisch ein Alleinfuttermittel?

Nicht automatisch. Der Fleischanteil bestimmt nicht die rechtliche Futterart. Khouri’s Trockenbarf ist als Ergänzungsfuttermittel gekennzeichnet und wird mit Mineralmix und Futteröl ergänzt.

Sind Innereien im Fleischanteil enthalten?

Ja, sofern die Zusammensetzung dies entsprechend ausweist. Beim Khouri’s Trockenbarf Rind entfallen 20 Prozent der Rezeptur auf Rinderinnereien.

Was ist besser: frisches oder getrocknetes Fleisch?

Keine der beiden Formen ist allein aufgrund ihres Wassergehalts grundsätzlich besser. Entscheidend sind Rohstoffqualität, Verarbeitung, Transparenz, Nährstoffversorgung und Eignung für den Hund.

Warum ist der Proteinwert niedriger als der Fleischanteil?

Weil getrocknetes Fleisch neben Protein auch Fett, Mineralstoffe, Bindegewebe und Restfeuchtigkeit enthält.

Verändert das Wasser beim Einweichen die enthaltene Fleischmenge?

Nein. Die absolute Menge bleibt gleich. Lediglich das Gesamtgewicht der Mahlzeit steigt.

Kann man getrocknetes Fleisch wieder vollständig zu Frischfleisch machen?

Durch Wasserzugabe kann die ursprüngliche Feuchtigkeit teilweise angenähert werden. Die Trocknung wird dadurch aber nicht vollständig rückgängig gemacht. Struktur und Verarbeitung bleiben verändert.

Fazit: Was bedeuten 80 Prozent getrocknetes Fleisch?

80 Prozent getrocknetes Fleisch bedeutet, dass 80 Gramm von jeweils 100 Gramm Futter aus bereits getrockneten tierischen Bestandteilen bestehen.

Beim Khouri’s Trockenbarf Rind teilen sich diese 80 Prozent aktuell auf in:

  • 60 Prozent Rindfleisch,

  • 20 Prozent Rinderinnereien.

Die übrigen 20 Prozent bestehen aus Obst und Gemüse. Ein 800-Gramm-Beutel enthält damit rechnerisch:

  • 480 Gramm Rindfleisch,

  • 160 Gramm Rinderinnereien,

  • 160 Gramm Obst und Gemüse.

Die Angabe darf nicht mit 80 Prozent Frischfleisch gleichgesetzt werden. Frisches Fleisch enthält viel Wasser und verliert während der Trocknung erheblich an Gewicht. Getrocknetes Fleisch ist deshalb wesentlich konzentrierter.

Eine Umrechnung auf Frischfleisch ist nur seriös, wenn die tatsächlichen Feuchtigkeitswerte und Einsatzmengen bekannt sind. Das errechnete Frischgewicht beschreibt außerdem die ursprüngliche Rohwarenmenge und keinen Prozentanteil am fertigen Produkt.

Die wichtigsten Regeln lauten:

  • getrocknetes Fleisch und Frischfleisch nicht direkt gleichsetzen,

  • Prozentangaben immer auf ihre Bezugsgröße prüfen,

  • Fleisch und Innereien getrennt betrachten,

  • Rohprotein nicht mit Fleischanteil verwechseln,

  • Frischäquivalente nur mit dokumentierten Feuchtigkeitswerten berechnen,

  • neben dem Fleischanteil auch Nährstoffversorgung und Futterart prüfen.

Ein hoher, offen deklarierter getrockneter Fleischanteil bietet viel Transparenz. Er ersetzt jedoch nicht die korrekte Ergänzung der gesamten Mahlzeit mit Mineralstoffen, Vitaminen und essenziellen Fettsäuren.

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